Für den Report „Mit Daten Werte schaffen“ hat KPMG zusammen mit Bitkom Research rund 700 Führungskräfte aus zwölf Branchen befragt. Die Unternehmenslenker sind überzeugt, dass Datenanalysen weiter an Bedeutung gewinnen werden. Bereits fast zwei von drei Unternehmen gelingt es, damit einen konkreten Nutzen zu erzielen. Dazu gehört zum Beispiel Geschäftsrisiken zu reduzieren oder Produkte, Dienstleistungen und Marketing individueller auf den Kunden zuschneiden. Unternehmerische Entscheidungen stützen sich zunehmend auf Erkenntnisse aus der Datenanalyse.

Die zweite Auflage der Studie „Mit Daten Werte schaffen“ untersucht die Datennutzung in deutschen Unternehmen in Deutschland. Für den Report hat KPMG zusammen mit Bitkom Research rund 700 Führungskräfte aus zwölf Branchen befragt. Sie sind überzeugt, dass Datenanalysen weiter an Bedeutung gewinnen werden. Bereits fast zwei von drei Unternehmen gelingt es, damit einen konkreten Nutzen zu erzielen. Dazu gehört zum BeispielGeschäftsrisiken zu reduzieren oder Produkte, Dienstleistungen und Marketing individueller auf den Kunden zuzuschneiden.

KPMG

Zu den untersuchten Branchen gehören die Automobilindustrie, Banken, Chemie und Pharma, Energie, Gesundheit, Handel und Konsum, IT und Elektronik, Maschinen- und Anlagenbau, Medien, Telekommunikation, Transport und Logistik, Versicherungen. Ein besonderer Schwerpunkt des Reports ist außerdem die öffentliche Verwaltung.

Die Studie beantwortet die Fragen

  • Für welche Zwecke sammeln deutsche Unternehmen Daten?
  • Wie fortschrittlich sind die Technologien, die sie nutzen?
  • Welche Arten der Datenanalyse sind besonders erfolgversprechend?

Sie können die Studie hier herunterladen.

Quelle Text und Infografik: KPMG

Was dabei hilft, erfolgreich zu sein, sind Vorbilder oder Personen, die bereits gut unterwegs sind. Was sie erfolgreich macht, sind oft bestimmte Denkmuster, Routinen oder Handlungsweisen.

Auf karriere.at erschien eine Auflistung, welchen fünf Dinge erfolgreiche Menschen Ihren Erfolg verdanken:

  1. Sie umgeben sich mit den richtigen Leuten.
  2. Sie haben ein starkes Netzwerk.
  3. Sie scheitern richtig.
  4. Sie leben ein ausgeglichenes Leben.
  5. Sie haben eine Morgenroutine.

Morgenroutine-erfolgreicher-Menschen

 

Erläuterungen zu den einzelnen Punkten können am karriere.at-Blog nachgelesen werden.

 

  • In Deutschland erfolgt fast jede fünfte Interaktion mit der Hausbank über Smartphone und Tablet
  • Direktbanken überzeugen, ING-DiBa-Kunden sind besonders loyal
  • Filialbanken holen bei Loyalitätswerten auf
  • Vier Stellhebel ermöglichen die Transformation zur Omnikanal-Bank

Mobile-Banking entwickelt sich weltweit zum entscheidenden Kanal für Bankgeschäfte und trägt wesentlich zu einer hohen Kundenloyalität bei. Über keinen anderen Kanal äußern sich Privatkunden nach Interaktionen so positiv wie über eine App oder eine mobile Webseite. Das ergab die weltweite Befragung von rund 115.000 Privatkunden in 17 Ländern, darunter 9.800 in Deutschland, die die internationale Managementberatung Bain & Company im Rahmen ihrer Studie „Loyalität im Privatkundengeschäft: Banken machen mobil“ durchgeführt hat.

In Deutschland ist der Anteil mobiler Interaktionen zwischen Kunde und Bank zwischen 2012 und 2015 von nahezu null auf rund 20 Prozent gestiegen. Im Gegenzug ging vor allem der Anteil des Online-Bankings zurück (Abbildung 1). Insbesondere die junge Generation nutzt ihr Smartphone zunehmend für Bankgeschäfte. In Deutschland setzen inzwischen mehr als 60 Prozent der 18- bis 24-Jährigen auf Mobile-Banking. Doch auch bei den Älteren erfreut es sich immer größerer Beliebtheit, Bankgeschäfte mobil zu tätigen.

„Mobile-Banking ist im Alltag angekommen“, betont Bain-Partner und Studienautor Dr. Markus Bergmann. „Während Deutsche es vor allem für Routinetransaktionen nutzen, funktioniert es in Vorreiternationen wie den Niederlanden bereits als Vertriebskanal.“ Dort kaufen Kunden selbst komplexe Produkte wie einen Kredit per App oder mobiler Webseite.

Globale Bain-Studie zur Kundenloyalität im Privatkundengeschäft / Mobile-Banking verdrängt Online-Banking
(Quelle: obs/Bain & Company)

Welchen Stellenwert das Mobiltelefon im Alltag der Bankkunden mittlerweile hat, unterstreicht ein weiteres Ergebnis der Studie: Danach könnten sich in vielen Ländern vor allem Jüngere eher mit dem Verlust ihres Portemonnaies als mit dem ihres Smartphones abfinden. „Noch aber sind Bankprodukte wie EC- oder Kreditkarte analog im Geldbeutel und nicht in digitaler Form auf dem Mobiltelefon“, erklärt Bergmann. „Auf Dauer drohen die Banken so ins Abseits zu geraten.“

Gut 40 Prozent der Bankkunden in Deutschland sind Omnikanal-Nutzer

Ein überzeugender mobiler Auftritt allein bewegt die Kunden jedoch nicht dazu, mehr Bankprodukte zu kaufen oder ihre Bank weiterzuempfehlen. Im Gegenteil: Rein digital agierende Kontoinhaber stehen ihrer Bank sogar eher kritisch gegenüber. Eine mit dem Net Promoter® Score (NPS®) messbar hohe Loyalität weisen der Bain-Studie zufolge vor allem Omnikanal-Nutzer aus. In Deutschland erledigen bereits gut 40 Prozent der Kunden ihre Bankgeschäfte sowohl in den Filialen und Callcentern als auch über digitale Kanäle. Ihre Zufriedenheit zahlt sich aus. Über alle Nutzerprofile und Altersgruppen hinweg hängen hohe NPS-Werte eng mit der Zahl der erworbenen Produkte und der Kundenbindung zusammen.

Globale Bain-Studie zur Kundenloyalität im Privatkundengeschäft / Mobile-Banking verdrängt Online-Banking

(Quelle: obs/Bain & Company)

Bei den NPS-Werten in Deutschland hat die ING-DiBa die Nase vorn, auf den Plätzen zwei und drei liegen mit der DKB und mit comdirect zwei weitere Direktbanken vor dem ersten Filialisten, der Sparda-Bank (Abbildung 2). Die Lücke beim NPS zwischen Direkt- und Filialbanken beginnt sich allerdings in vielen Ländern zu schließen. Traditionellen Kreditinstituten gelingt es mit Omnikanal-Konzepten zunehmend, ihre Kunden in den Filialen, am Telefon, online und mobil gleichermaßen zu begeistern.

Für einen überzeugenden Auftritt in allen Kanälen und für zügige Fortschritte auf dem Weg hin zum Omnikanal sind vier Stellhebel entscheidend:

1. Besserer Kundenservice. Je intuitiver und einfacher Online- und Mobile-Banking funktionieren, desto eher kommt es zu der gewünschten Verlagerung von Routinetransaktionen in digitale Kanäle. Insbesondere die Filialen erhalten so mehr Raum, um im persönlichen Gespräch und bei komplexen Produkten zu überzeugen.

2. Digitalisierung von Vertrieb und Beratung. Das Ziel ist eine durchgängig digitalisierte Kundenreise im Vertriebs- und Beratungsprozess. Dazu müssen neue Technologien wie die Videoauthentifizierung eingesetzt und interne Prozesse umgestaltet werden.

3. Schärfere Positionierung der Filialen. In einem Hub-and-Spoke-Netz haben Filialen fünf Funktionen: Branding, Beratung bei komplexen Produkten, Mobilisierung für die digitale Welt, persönliche Unterstützung vor Ort und Pflege der Kundenbeziehung.

4. Innovative Methoden für die Transformation. Mit dem sogenannten Hot-House-Ansatz können Banken in ausgewählten Filialen innovative Konzepte entwickeln und deren Anwendbarkeit direkt testen. Für den anstehenden Transformationsprozess sind zudem der Einsatz agiler Methoden und ein breit angelegtes, konsequent gemanagtes Change-Management-Programm erforderlich.

Kostenreduzierung um bis zu 50 Prozent möglich

Werden die Hebel richtig angesetzt, kann der Anteil mobiler Kanäle an den Produktabschlüssen auf 30 bis 50 Prozent gesteigert werden. Die Kosten für Filialen und Callcenter wiederum lassen sich um 30 bis 50 Prozent senken. Auch wenn die Zahl der Filialen deutlich zurückgehen wird, bleiben sie ein integraler Bestandteil eines jeden Omnikanal-Konzepts. Sie tragen zur Kundenloyalität bei und erlauben es den Banken, sich sichtbar vom Wettbewerb abzuheben. Bain-Partner Dr. Dirk Vater, Co-Autor der Studie und Leiter der Praxisgruppe Banken im deutschsprachigen Raum, ist überzeugt: „Mit Mobile-Banking allein können Kreditinstitute im digitalen Zeitalter nicht gewinnen, mit intelligenten Omnikanal-Konzepten dagegen schon.“

Über die Studie

Bain & Company ermittelt weltweit einmal jährlich die Loyalität privater Bankkunden, ihre Produktnutzung und die hierfür verwendeten Kanäle. Die Befragung erstreckt sich auf alle wichtigen Institutsgruppen. Privat- und Direktbanken zählen ebenso dazu wie Genossenschaften und Sparkassen. Aussagen zu Einzelinstituten werden nur getroffen, wenn mehr als 200 Antworten vorliegen. Für die aktuelle Studie wurden weltweit rund 115.000 Kontoinhaber in 17 Ländern befragt, darunter 9.800 in Deutschland. Die weiteren Länder sind Australien, Brasilien, China, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Indien, Japan, Kanada, Mexiko, Niederlande, Polen, Singapur, Spanien, Südkorea und die USA. Auf Anfrage lassen sich Auswertungen für einzelne Länder und Institutsgruppen erstellen. Die hohe Grundgesamtheit der Befragten und die international einheitliche Fragenstruktur ermöglichen zudem einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im globalen Retail-Banking-Markt.

Net Promoter® Score (NPS®)

Bain misst Kundenloyalität seit mehr als zehn Jahren branchen- und länderübergreifend mit dem Net Promoter Score. Diese Kennzahl ergibt sich aus den Antworten auf eine einzige Frage: „Auf einer Skala von null bis zehn, wie wahrscheinlich ist es, dass Sie diese Bank einem Freund oder Kollegen weiterempfehlen?“ Die Antworten werden drei Kategorien zugeordnet. Dabei hat sich gezeigt, dass nur Werte von neun oder zehn für wirklich loyale Kunden stehen („Promotoren“), sieben und acht passiv Zufriedene sind und Bewertungen von sechs oder weniger als Kritiker eingestuft werden müssen. Wird der Anteil der Kritiker von dem der Promotoren subtrahiert, ergibt sich der NPS.

Immer mehr Bankkunden wünschen sich ein komplett digitalisiertes und auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot ihrer Bank. Wie die Umfrage „Privatkundengeschäft der Zukunft“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC ergab, stehen für die Mehrzahl der deutschen Kunden der persönliche Bankberater (77 Prozent), individuelle Beratung (68 Prozent), ein rund um die Uhr erreichbarer Kundenservice (66 Prozent), Mobile Banking-Angebote (59 Prozent) und sichere Finanz-Apps (52 Prozent), etwa zur Verwaltung von Bankkonten, ganz oben auf der Prioritätenliste.

Die Banken sind indes stark auf ihren Produktvertrieb fokussiert. Die Hälfte der Befragten erklärte, ihre Bank melde sich nur, wenn sie ein Produkt – und dabei häufig ihr eigenes – verkaufen will. Rund 44 Prozent besuchen keine Bankfiliale mehr. Lediglich 19 Prozent sagten, ihre Bank weise sie regelmäßig auf günstige Angebote von anderen Instituten hin. Dabei interessieren sich 44 Prozent der Befragten durchaus für Angebote von Wettbewerbern – gut 57 Prozent wären sogar bereit, dafür etwas zu zahlen. An der repräsentativen Online-Befragung nahmen 1.048 Bundesbürger, die älter als 18 Jahre sind, teil.

Hohe Bereitschaft zur Datenanalyse für individuellen Service

Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung wird Mobile Banking immer beliebter. Gut ein Drittel der Deutschen erledigt Bankgeschäfte bereits über Smartphone, Tablet oder Smartwatch, ein weiteres Viertel würde es gerne ausprobieren. Darüber hinaus sind knapp 60 Prozent der Befragten mit einer Analyse ihrer persönlichen Daten einverstanden, um individuelle Angebote zu erhalten. Knapp 40 Prozent würden ihrer Bank sogar für eine umfassende Finanzberatung ihr gesamtes Vermögen offenlegen. Rund ein Drittel von ihnen würde ihrer Bank auch nicht-finanzielle Daten etwa über Beruf, Hobbys oder persönliche Ziele zur Verfügung stellen.

„Die überwältigende Mehrheit der Bankkunden vertraut ihrer Bank. Die Bereitschaft, persönliche Daten offenzulegen, ist durchaus vorhanden. Die Banken sollten viel stärker in den Dialog mit ihren Kunden treten, um deren Produkt- und Servicewünsche herauszufinden. Eine fortschrittliche Datenanalyse kann dabei immens helfen“, sagt Dr. Holger Kern, Partner bei PwC und Bankenexperte. Als wichtigste Funktion einer Banking-App nennen 76 Prozent der Befragten Tipps zum Steuersparen. Etwa 70 Prozent der Umfrageteilnehmer erwarten von Finanz-Apps außerdem Geldspartipps wie aktuelle Rabattangebote und Hilfe beim Erreichen der eigenen Sparziele. „Die Banken sollten sich auf ihr Kerngeschäft fokussieren und innovative digitale Serviceleistungen entwickeln, statt Produkte und Services anzubieten, die nicht zum Kunden passen. Eine ‚Kaffee-App‘ benötigt der Kunde nicht von seiner Bank“, erläutert Daniel Wildhirt, Bankenexperte bei PwC, der die Befragung federführend begleitet hat.

Robo Advice wird kein Selbstläufer

Digitale Innovationen wie Robo Advice können im Privatkundengeschäft bald eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Zwar haben bislang lediglich vier Prozent einen Robo Advisor ausprobiert, gut zwölf Prozent möchten dies aber in den nächsten Monaten tun. Rund 45 Prozent nennen eingesparte Beratungsgebühren als Grund, sich automatisiert online beraten zu lassen, und ein Drittel der Befragten wünscht sich, dass ihre Bank Robo Advice einführt – auch in Kooperation mit einem anderen Anbieter. Rund 32 Prozent der Befragten würden den Empfehlungen eines Robo Advisors eher vertrauen als denen eines Anlageberaters, da diese auf mathematischen Berechnungen basieren. „Der Kunde wünscht sich günstige, rentable und leicht verständliche Anlageprodukte. Daher wird der Trend weiter hin zur automatisierten Anlageberatung gehen. Jedoch wird Robo Advice kein Selbstläufer: Banken sollten den Kunden diese Ergänzung zur Beratung aktiv anbieten und erklären“, empfiehlt Wildhirt.

Wettkampf um den Kunden:

  • 68% der europäischen Banken befürchten den Verlust der Kundenschnittstelle
  • 76% der Banken nennen Kundenfokus als ihre Top-Priorität für die kommenden Jahre
  • Tech-Unternehmen könnten Angebote wie E-Mail-Konten um Zahlungs-
    und Kontoservices ergänzen

Die Finanzindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Umbruch: Digitalisierung, neue Kundenerwartungen, herausforderndes Marktumfeld durch die andauernde Niedrigzinsphase, steigender Wettbewerb von Fintechs und Tech-Firmen sowie die Umsetzung regulatorischer Maßnahmen treiben den Bankensektor. Der Druck könnte sich künftig jedoch noch weiter erhöhen: so könnten die bis 2018 im Rahmen der Novelle der Payments Services Directive 2 (PSD2) umzusetzenden, neuen Anforderungen ein Katalysator für neue Bankgeschäftsmodelle sein, jedoch auch neue Chancen und Risiken bieten – in jedem Fall könnte PSD2 zu neuen Marktentwicklungen führen, die Banken nicht ignorieren sollten. 88% erwarten zunehmenden Wettbewerb von Drittanbietern, 68% befürchten den Verlust der Kundenschnittstelle und 68% gehen davon aus, dass PSD2 die Bankenposition (weiter) schwächen wird. Das sind die aktuellen Ergebnisse der Studie „PSD2 – Start of a new era of open Banking?“ von Strategy&, der Strategieberatung von PwC. Für die Studie interviewte Strategy& insgesamt 30 führende Europäische Banken sowie Fintechs aus acht verschiedenen Ländern und führte parallel eine Befragung unter 1000 Kunden zu ihrem Zahlungsverhalten durch.

Die Befürchtungen der Banken resultieren aus zwei zentralen, neuen Anforderungen: Erstens werden Drittparteien wie Fintechs, Telekommunikationsanbieter, Tech- und Datenunternehmen künftig in den Regulationskreis miteinbezogen und somit offiziell als Teilnehmer auf dem Zahlungsverkehrsmarkt anerkannt. Zweitens müssen Banken diesen Drittparteien Zugang zu den Konto- und Zahlungsdaten gewähren und ihnen die Möglichkeit geben, Zahlungen im Auftrag des Kunden auszuführen – vorausgesetzt, die Kundenzustimmung liegt vor. Dies bietet Drittparteien die Möglichkeit, Produkte und Services auf Basis der von den Banken bereitgestellten Daten (weiter)zu- entwickeln. Anbieter von digitalen Finanzübersichten (Personal Financial Management), Zahlungs-Apps oder Vergleichsportalen könnten hiervon profitieren. Eine Entwicklung, die von Banken nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte, da Drittparteien mit ihren Angeboten häufig an der Kundenschnittstelle ansetzen.

Die Konsumentenbefragung bestätigt die Befürchtungen der Banken: Drittparteien sind bereits ein etablierter Bestandteil des Konsumentenlebens. 88% der Befragten nutzen das Angebot von Online-Bezahlsystemen, also Drittanbietern, für Online-Einkäufe, 82% stimmen voll oder teilweise zu, dass diese Zahlungen so sicher und zuverlässig handhaben können wie ihre Hausbank. Dr. Jörg Sandrock, Leiter der Digital Practice Financial Services bei Strategy& Deutschland erwartet, dass Drittparteien basierend auf existierenden Kundenbeziehungen ihr Angebot in Finanzdienstleistungen ausweiten können: „In einer zunehmend digitalisierten Welt suchen Konsumenten nicht nach Spezialisten, sondern schätzen eine bequeme Bündelung von Produkten und einfacher Bedienung.“ Damit können Tech-Unternehmen ihr Angebot an E-Mail-Konten und Cloud-Speicher erfolgreich um Zahlungs- und Kontoservices ergänzen.

Die Berater erwarten, dass PSD2 Marktentwicklungen über den Zahlungsverkehr hinaus anstoßen wird. Um die Daten zwischen Banken und anderen Parteien auszutauschen und Zugang zu der Bankinfrastruktur zu gewähren, werden voraussichtlich Standardschnittstellen (Application Programming Interfaces, APIs) etabliert werden. APIs sind bereits ein elementarer Baustein vieler digitaler Geschäftsmodelle von Startups wie beispielsweise Fintechs. Sie ermöglichen es, modular, schnell und kostengünstig Geschäfte aufzubauen und zu skalieren, indem einzelne Bausteine wie Daten, Funktionalitäten oder Produkte von Partnern integriert werden.

„Unsere Studie zeigt, dass einige Banken PSD2 vor allem als Compliance-Übung begreifen, sich selbst als Datenlieferanten sehen und nicht über die regulatorischen Muss-Anforderungen hinaus Chancen prüfen“, führt Sandrock aus. Den Handlungsbedarf haben die Banken jedoch erkannt. 76% der Banken nennen Kundenfokus als ihre Top-Priorität für die kommenden Jahre. Erste, innovative Startups und Banken zeigen jedoch, dass APIs, Daten und Partner-basierte Ansätze Kundenfokus, Innovation, Time-to-Market fördern und dementsprechend wertstiftend sein können. Sie warten zudem nicht die Einführung der PSD2 in 2018 ab, sondern agieren jetzt.

„PSD2 wird ein Katalysator für Entwicklungen sein, die bereits jetzt beobachtbar sind“, resümiert Sandrock. Banken seien daher gut beraten, sich jetzt mit PSD2 – und vor allem mit den strategischen Implikationen über die PSD2 hinaus – zu befassen.

Quelle: Presseportal

Die folgende Infografik von Infomantis zeigt den Grad der Digitalisierung des Vertriebs auf. Viele verschiedene Endgeräte und Anwendungen werden verwendet, es fehlt jedoch DAS Tool, das den Vertrieb einfach unterstützt, beispielsweise eine Sales-App.

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  • Schnelle Internetverbindung und technische Ausstattung sind für Mitarbeiter die wichtigsten Faktoren bei der Arbeitsplatzgestaltung
  • Mitarbeiter verfügen im Homeoffice teils über besseres Equipment für digitales Arbeiten als im Büro
  • Mangelnde Sicherheitsvorkehrungen beim mobilen Arbeiten bieten Einfallstor für Hacker

 

Zum digitalen Büro ist es noch ein weiter Weg. Denn aktuell ist ein Großteil der deutschen Arbeitsplätze nicht so ausgestattet, dass Wissensarbeiter wirklich digital arbeiten können. Viele administrative Tätigkeiten, die digital deutlich schneller zu bewältigen sind, werden nach wie vor analog ausgeführt. Das zeigt die „Digital Working Studie“ von Host Europe, die auf einer Umfrage von YouGov unter 1.000 Angestellten mit Büroarbeitsplätzen basiert.

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Homeoffice besser ausgestattet als der Arbeitsplatz

Für Mitarbeiter mit Bürotätigkeit sind eine schnelle Internetverbindung und eine gute technische Ausstattung die zwei wichtigsten Elemente, um sich am Arbeitsplatz wohlzufühlen – weit vor weichen Faktoren wie dem Austausch mit Kollegen oder einer guten Verpflegung. Ein Standardbüroarbeitsplatz besteht aus einem Festnetztelefon (83%), Schreibmaterial und Bürozubehör (73%), einem stationären Computer (68%) und verfügt meist über eine Internetverbindung per LAN (51%). Ein Faxgerät (49%) gibt es noch sehr viel häufiger als etwa Laptops (37%), Smartphones (29%), Tablets (14%) oder Equipment für Videokonferenzen (19%). Um rundum digital und ortsflexibel zu arbeiten, sind demnach erst wenige Arbeitsplätze ausgestattet.

Knapp die Hälfte aller Büroangestellten arbeitet gelegentlich zuhause oder mobil. Teilweise haben Mitarbeiter im Homeoffice gar die besseren Bedingungen für digitales Arbeiten: Hier gehören Laptop (69%), Smartphone (66%) und WLAN (66%) zur Grundausrüstung. Auch Tablet (33%), Zugang zu Cloud-Speicher (31%) und Headset sowie Webcam für Videotelefonie (40%) sind eher zu finden als an einem Büroarbeitsplatz.

„Digitales Arbeiten spart Ressourcen und Zeit der Mitarbeiter und trägt damit zu einer gesteigerten Wettbewerbsfähigkeit bei. Mitarbeiter haben durch digitales und ortsungebundenes Arbeiten größere Flexibilität, Beruf und Privatleben in Balance zu bringen. Zwar sprechen alle von Digitalisierung, doch bei der technischen Ausstattung als zwingender Voraussetzung dafür ist aktuell in vielen Büros noch Luft nach oben. Unternehmen, die Prozesse digitalisieren wollen, sollten mit der Arbeitsplatzausstattung ihrer Wissensarbeiter beginnen“, so Dr. Claus Boyens, Geschäftsführer von Host Europe.

Weiter Weg zum papierlosen Büro

Kaum eine Bürotätigkeit wird schon vollständig digital ausgeführt. Zeiterfassung (59%), Kalenderführung (49%), Protokolle (48%) und Schriftverkehr (36%) werden am ehesten rein digital erledigt. Meetings und Teambesprechungen (19%) gehören neben Unterschriften (9%) zu den nachvollziehbar am wenigsten digitalisierten Prozessen. Doch selbst die Dokumentenablage (28%) und Terminabstimmung (34%) erfolgt nur beim geringeren Teil der Büroangestellten rein digital.

Zu den mühseligsten Bürotätigkeiten gehören für Mitarbeiter die Terminfindung bei großen Gruppen (25%), Suche nach älteren Dateien (21%), E-Mail-Bearbeitung (19%), Meetings (18%) und Dokumentenablage (14%). Dabei könnte die Digitalisierung gerade dieser Prozesse dazu beitragen, die ungeliebten Tätigkeiten zu beschleunigen. Cloud-Dienste wie Office 365 vereinfachen und automatisieren Dokumentenmanagement, Kalendersynchronisation und E-Mail-Bearbeitung. Wenn beispielsweise mehrere Kollegen ein Dokument bearbeiten, werden in den meisten Fällen zwischen zehn und 50 E-Mails zur Abstimmung verschickt. Kollaboratives Arbeiten an Dateien in der Cloud kann die E-Mail-Flut eindämmen und Abstimmungsprozesse verschlanken.

Sicherheit wird vor allem im mobilen Büro vernachlässigt

Je mehr Prozesse digitalisiert werden, desto wichtiger wird es, digitale Geräte und Dokumente zu schützen. Doch auch hier besteht noch erheblicher Nachholbedarf auf dem Weg zum digitalen Deutschland. Immerhin 70 Prozent der Befragten geben an, dass ihr Arbeitsplatz im Büro mit aktuellem Antivirenprogramm und ihr Postfach mit Spam-Filter geschützt sind. Das bedeutet aber auch, dass noch 30 Prozent keine entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen ergreifen. Übrigens liegt auch bei der Sicherheitsausstattung das Homeoffice mit einem Schutzniveau von 75 Prozent leicht vor den Büroarbeitsplätzen. Außerdem werden nur 56 Prozent der Arbeitsdaten – egal ob Büro- oder Heimarbeitsplatz – mit einem Backup gesichert.

Fatal sind die Sicherheitsvorkehrungen beim Arbeiten unterwegs: 64 Prozent haben keinen Passwortschutz für ihre mobil genutzten Geräte. Mobile Endgeräte sind in 71 Prozent der Fälle nicht mit Antivirensoftware ausgestattet. Nur eine Minderheit vermeidet riskantes Verhalten, indem sie den persönlichen Hotspot und die Bluetooth-Verbindung ausschaltet, wenn diese nicht benötigt werden, und das automatische Wiederverbinden mit öffentlichen WLANs deaktiviert. Drei Viertel der Befragten gehen demnach sehr unbedarft mit den dienstlich genutzten mobilen Endgeräten um.

Zur Methodik

Die Daten basieren auf einer gemeinsamen Umfrage von YouGov und Host Europe. An der Befragung zwischen dem 27.04.2016 – 04.05.2016 nahmen 1.000 Angestellte mit Büroarbeitsplatz teil.

Quelle: HOST Europe

Jeder Dritte würde auf Eigentum verzichten und Produkte teilen, besagt die im folgenden Artikel zitierte Studie. Die Frage der Stunde lautet dabei für Unternehmen aber auch für Banken: Wie wirkt sich das auf unser Geschäftsmodell aus?

Die Umfrage des „ZukunftsMonitor“ des deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung zeigt die Einstellung der Deutschen zur Sharing-Economy und dem Trend zum Tauschen, Teilen und Selbermachen.

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© TNS Emnid

Jeder dritte Deutsche kann sich vorstellen, auf Eigentum zu verzichten und stattdessen Produkte lieber zu tauschen und zu teilen. In der Generation der 14- bis 29-Jährigen findet sogar fast jeder Zweite (47 Prozent) diesen Gedanken reizvoll. Das geht aus dem ZukunftsMonitor „Tauschen, Teilen, Selbermachen“ hervor – einer repräsentativen Umfrage, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Auftrag gegeben hat.

Durch technischen Fortschritt ergeben sich auch neue Möglichkeiten, Güter und Dienstleistungen zu produzieren, zu vermitteln und zu nutzen – etwa durch virtuelle Tauschplattformen, 3-D-Druck oder auch Baukästen wie etwa „Maker-Kits“. Der Trend „Tauschen, Teilen, Selbermachen“ ist deshalb Thema des zweiten BMBF-Bürgerdialogs „ZukunftsForum“. Bis 2017 führt das BMBF zu verschiedenen Zukunftsthemen jeweils eine repräsentative Befragung („ZukunftsMonitor“), einen moderierten Workshop mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Experten aus der Wissenschaft („ZukunftsTag“) sowie einen Bürgerdialog („ZukunftsNacht“) mit der Hausleitung des Ministeriums durch. Die Ergebnisse des Dialogs berücksichtigt das BMBF bei der Entwicklung langfristiger Innovationsstrategien sowie in der Forschungs- und Projektförderung.

Der Markt an Angeboten zum Tauschen, Ausleihen und Teilen von Waren und Dienstleistungen, die sogenannte Sharing-Economy, wächst. 45 Prozent der Deutschen glauben laut ZukunftsMonitor an einen positiven Einfluss des Trends auf die Gesellschaft. Zugleich wünschen sich die Hälfte der Befragten mehr Informationen über die gesellschaftlichen Folgen. Besonders positiv schätzen die Deutschen den Effekt für die Umwelt ein: 66 Prozent sind der Ansicht, dass Sharing-Angebote einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Allerdings sagen 73 Prozent der Befragten, dass Angebote der Sharing-Economy in Städten besser funktionieren als auf dem Land.

„Welche Auswirkungen hat es auf Gesellschaft und Wirtschaft, wenn Autos nur zeitweise geliehen statt gekauft werden, Eltern Babykleidung per Smartphone-App tauschen können oder Ersatzteile aus dem 3-D-Drucker kommen? Mit den technischen Möglichkeiten können neue Geschäftsmodelle entstehen, der Trend zum Selbermachen und Tauschen verändert das Konsumverhalten und vielleicht auch das Miteinander – darüber möchten wir gern mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen“, sagte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. „Der ZukunftsMonitor zeigt das große Potenzial dieses Trends, macht aber auch deutlich, dass es gerade mit Blick auf die gesellschaftlichen Auswirkungen noch viel Forschungsbedarf gibt.“

Der Umfrage zufolge kann sich fast jeder Dritte vorstellen, statt eigener Kleidung Kleiderleihangebote oder Kleider-Flatrates zu nutzen. In den Altersgruppen 14 bis 29 sowie 30 bis 39 Jahre gaben fast 40 Prozent an, daran Interesse zu haben.  Deutlich stieg die Akzeptanz aber auch an, wenn die befragten Personen in größeren Haushalten lebten – in Familien oder Wohngemeinschaften.

Als vorteilhafte Effekte des neuen Selbermachens wie zum Beispiel mit 3-D-Druckern nannten 61 Prozent der Befragten einen positiven Einfluss auf Kreativität und Gründergeist. Besonders deutlich fällt das Votum der Befragten bei der Bewertung des Potenzials für die Bildung aus. Jeder Zweite möchte 3-D-Druck oder Programmierung im schulischen Kontext stärker berücksichtigt wissen. Gerade junge Menschen tun sich dabei hervor. 71 Prozent der 14- bis 29-Jährigen wünschen sich, dass diese neuen Technologien Einzug in den schulischen Alltag halten.

Der ZukunftsMonitor basiert auf mehr als 1000 persönlichen Interviews, die das Meinungsforschungsinstitut Emnid im April im Auftrag des BMBF durchgeführt hat.

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Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung

Die Digitalisierung bringt nicht nur mit sich, dass Prozesse besser werden und Abläufe dadurch schneller sind. Sie bringt auch mit sich, dass der Arbeitsplatz, wie wir ihn in den letzten rund 50 bis 70 Jahren (beginnend mit dem Wirtschaftswunder der Nachkriegsjahre und über die kontinuierlichen Verbesserungen durch den gewerkschaftlichen Einsatz in den letzten Jahrzehnten bis heute) kennengelernt haben, sich in vergleichweise kurzer Zeit verändert. Auch für Führungskräfte bedeutet der digitale Wandel eine neue Herausforderung…

Führungskräfte müssen nämlich die Fähigkeit haben, verschiedene Arbeitnehmergruppen zu führen. Dabei muss weniger nach Funktion unterschieden werden, vielmehr nach „Geburtsjahrgangsgruppen“ bzw. deren Art, wie sie sich Arbeit, Kooperation und Führungskräfte vorstellt:

  • Baby Boomers (geboren zwischen 1943 – 1960)
  • Generation X (geboren zwischen 1960 – 1980)
  • Generation Y (geboren zwischen 1980 – Ende der 90er-Jahre)
  • Generation Z (geboren Ende der 90er-Jahre bis 2010), auch iGeneration genannt

Führungskaft

Um bei den Führungskräften zu bleiben: Ein interessanter Artikel in der österreichischen Zeitung „Die Presse“ zeigt, ob Fortschritt oder Zerstörung beim CDO (Chief Digital Officer) angesagt sind. Es wurde in fünf Archetypen definiert,  welcher CDO in welches Unternehmen passt:

  • Der progressive Denker. Unternehmen in eher traditionell organisierten Branchen wie Energie oder Chemie sind laut PwC-Studie in den Händen eines „Progressive Thinker“ gut aufgehoben. Er treibt die Entwicklung digitaler Strategien voran und hat die Innovation im Blick.
  • Der kreative Zerstörer. Unternehmen, die handlungsorientierte und umsetzungsstarke Führung brauchen – etwa im Verlagswesen oder im Einzelhandel – fahren mit einem „Creative Disrupter“ richtig. Er sucht Ideen außerhalb des Unternehmens und hat keine Skrupel, Bestehendes grob anzupacken, wenn es nötig ist.
  • Der Fürsprecher der Kunden. Kundenorientierte Branchen wie Tourismus oder Handel sind mit einem „Customer Advocate“ gut beraten. Sein Fokus liegt auf dem Markt. Kundenzufriedenheit hat für ihn höchste Priorität.
  • Der innovative Technologist. Produzierende Industrieunternehmen holen am besten diesen Typus ins Haus. Seine Stärke ist Effizienz. Er ist Meister im Einsatz von neuen Technologien, wenn es um die Optimierung der Produktions- und Lieferkette geht.
  • Der Universalist. Unternehmen, die unabhängig von ihrer Branche den digitalen Anschluss noch nicht gefunden haben, sollten zügig ein digitales Universaltalent einstellen. Es besticht mit vielseitigem Fachwissen.

Lesen Sie den gesamten Artikel hier…

Der folgende Artikel und die dazugehörige Infografik stammt von Fintechnews Singapore und zeigt, wie sich einerseits das Kundenverhalten ändert, andererseits sich die Zahl die Möglichkeiten im Finanzbereich durch eine Vielzahl von Anwendungen und Anbietern erhöht.

Banks have ignored consumer demands for too long and their legacy infrastructure needs to be fixed thoroughly. The effect of disruption is very big across the banking sub-sectors, especially for retail banks. Retail banking segments such as lending, remittances and payments have undergone disruptions while the infrastructure supporting retail banking such as bank branches and ATMs are also undergoing a transformation, thanks to the millennials’ habit of using mobile devices.

Non-digital banks also face the threat of of losing customer relationships. Ease of use, fast service and positive customer experience are the advantages that FinTech companies see the opportunities in consumer adoption, referrals and trust.

Alternative lending models are transforming the banking sector, creating both competitive threats and evolutionary opportunities for financial institutions in Asia. But with an estimated 4,000 firms challenging banks in every product line, the level of disruption facing the financial industry has reached a tipping point, as this infographic shows:

 

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