Studie: Jeder vierte Anleger zieht Social Trading als Investment für das Jahr 2018 in Betracht

  • Eine Umfrage unter britischen Aktienanlegern zeigt: Ein Drittel (33%) hält den klassischen Aktienhandel für zu komplex. Eine Lösung zur Vereinfachung bietet das automatische Folgen von Top Tradern
  • Social Trading ermöglicht Anlegern Experten zu folgen, um auf diese Weise den Handel an den Finanzmärkten ohne zu großen Zeitaufwand zu betreiben
  • Social Trading scheint für die meisten Investoren eine passende Investmentalternative darzustellen. 52% geben an, dass sie sich vor Anlageentscheidungen regelmäßig den Rat von Experten, Freunden oder Familienmitgliedern einholen.

Laut einer Studie im Auftrag der Financial Technology Gruppe ayondo zieht gut jeder vierte (26%) Privatanleger Social Trading im Jahr 2018 als Investmentmöglichkeit in Betracht. In der von OnePoll durchgeführten Umfrage unter britischen Privatanlegern wurden die Teilnehmer über ihre Anlagegewohnheiten und die ihrer Meinung nach größten Hindernisse für einen Erfolg an den Aktienmärkten befragt.

Die Ergebnisse lassen erkennen, dass viele Teilnehmer zu Social Trading als Investment tendieren, weil sie traditionelle Finanzanlage als zu komplex und zeitaufwändig empfinden. Auf die Frage, was sie daran hindere, erfolgreichere Investoren zu sein, nannte fast die Hälfte (44%) den Mangel an Kenntnissen und Erfahrung an den Märkten, während ein Drittel (33%) angab, dass Investieren zu kompliziert sei. 32% aller Befragten gaben zu wenig Zeit als Grund an.

Social Trading bietet Privatanlegern im Rahmen der oben genannten Problematiken eine geeignete Alternative, da die Handelsstrategien der Top Trader proportional und in Echtzeit verfolgt und auch automatisiert nachgehandelt werden können. Dies bedeutet, dass Nutzer effektiv in Märkte investieren können, ohne ständig Zeit und Mühe für eigene Recherchen aufwenden zu müssen.

Zudem gaben 52% der Befragten an, dass sie regelmäßig Experten, Freunde oder Familienmitglieder befragen, bevor sie Investmententscheidungen treffen.

Mita Natarajan, Chief Business Development Officer ayondo, sagt: „Um ein erfolgreicher Anleger zu werden, muss man viel Engagement zeigen. Viele Anleger haben nicht die Zeit, Aktien zu analysieren oder die Märkte zu beobachten und verlieren daher am Ende Geld.

Eine praktische Lösung hierfür ist es, im Rahmen von Social Trading einfach und automatisiert die Top Trader für sich handeln zu lassen.“

Die an der SGX notierte Financial Technology Gruppe ayondo gilt als einer der FinTech-Pioniere in Europa, die die Chancen, die sich aus neuen digitalen Technologien und sich verändernden Trends in der Finanzindustrie ergeben, genutzt hat. Während die Gruppe ihre Kernmärkte für Privatkunden in Europa hat, konzentriert sie sich im Rahmen ihrer B2B-Strategie auf den asiatischen Markt. Mit derzeit mehr als 25 B2B-Partnern, von White-Label-Partnern bis zu Introducing Brokern, bietet ayondo sowohl klassisches CFD-Trading als auch Social Trading an.

Über die Studie
Die von ayondo in Auftrag gegebene Studie wurde vom Marktforschungsunternehmen OnePoll im Februar 2018 unter 500 britischen Erwachsenen durchgeführt, die in Aktien investiert haben oder diese handeln. Ziel der Umfrage war es ihre Anlagegewohnheiten kennenzulernen, ihr Interesse an Social Trading zu analysieren und ihre Einschätzungen zu den Gründen für den gegebenenfalls fehlenden Erfolg an den Aktienmärkten zu erfahren. Die Befragungen des im Jahre 2005 gegründeten Unternehmens OnePoll entsprechen dem MRS-Verhaltenskodex und die durchführenden Marktforscher sind Mitglieder der Market Research Society.

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Whitepaper: Cloudbasierte Servicemodelle erobern den Bankensektor „Banking-as-a-service“ als Hebel im Konsolidierungswettlauf

Cloudbasierte Servicemodelle im Banking werden in den nächsten Jahren erheblich an Bedeutung gewinnen und die Digitalisierung im Bankensektor beschleunigen. Zu diesem Ergebnis kommt die Strategie- und Managementberatung zeb in Ihrem aktuellen Whitepaper „Towards banking-as-a-service“, das jetzt veröffentlicht wurde. Die Unternehmensberatung, spezialisiert auf die europäische Finanzindustrie, hat in dem Paper detailliert untersucht, welche Perspektiven sich für den Bankensektor aus Geschäftsmodellen weltweiter Digital-Leader ergeben. Sie erwartet u.a., dass Banken durch die Integration cloudbasierter Bankenmodelle erhebliche Wertschöpfungspotenziale heben, Komplexität und Kosten reduzieren und damit im zunehmenden Konsolidierungswettlauf der eigenen Branche flexibler und agiler agieren können.

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Dr. Primoz Perc, zeb-Partner sowie Spezialist für IT-Transformation, führt aus: „Viele Banken in Europa kämpfen seit Jahren mit der Komplexität von Legacy-Architekturen und den damit verbundenen Nachteilen. Cloudbasierte Servicemodelle bieten eine realistische Möglichkeit, die eigene Wertschöpfung zu fokussieren sowie Komplexität und Kosten zu reduzieren. Augenblicklich befinden wir uns noch am Anfang dieser Entwicklung. Perspektivisch jedoch wird konsequente Nutzung der Vorteile des cloudbasierten Banking wesentlich dazu beitragen, ob Institute als Gewinner oder Verlierer aus dem Konsolidierungswettlauf im Bankensektor hervorgehen.“

Die Digitale Transformation erfordert bewussten Umgang mit Emotionen

In einem Diskurs der EODF Country Group Germany (EODF: European Organisation Design Forum) im Coaching-Loft Rhein-Main wurden Erfolgsfaktoren, die bei der Digitalen Transformation zu beachten sind, erörtert. Die Digitalisierung bietet viele Chancen für neue Geschäftsmodelle und die Gestaltung von leistungsfähigen Organisationen. Menschliche Gefühle wie Ängste, Befürchtungen, Unbehagen etc. können die damit verbundenen und erforderlichen Veränderungen in Organisationen behindern oder gar unmöglich machen.

Das Arbeiten mit Emotionen ist daher ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Gelingen eines digitalen Transformationsprozesses. Bei der Arbeit von „Organisation Design“-Beratern ist bis jetzt überwiegend die Gestaltung von Strukturen, Prozessen, Technologien etc. im Vordergrund gestanden. Zukünftig ist es erforderlich, sich verstärkt mit der Gestaltung von Emotionen in einer Organisation zu beschäftigen. Dies gilt nicht nur für den Veränderungsprozess (Change Management, Organisation Development), sondern auch bereits für die konzeptionellen Überlegungen einer Organisation (Organisation Design). Bei der Gestaltung einer Organisation der Zukunft ist „Emotional Design“ daher genauso wichtig, wie die Skizzierung der „digitalen Infrastruktur“.

„Emotional Design“ geht dabei tiefer als bisherige Arbeiten im Sinne der Unternehmenskultur. Es geht um den Umgang mit Emotionen und das Spüren von Stimmungen. Es geht um die Wahrnehmung der menschlichen Bedürfnisse. Es geht darum wie Energien verbunden mit der Sinnfrage einer Organisation fließen. Der Organisation Design Würfel (EODF 2015, Paul Tolchinsky, Manfred della Schiava) stellt einen methodischen Bezugsrahmen dafür dar.

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Darüber hinaus sind weitere Kernfragen für die Digitale Transformation wichtig. Zum Beispiel: Welche Arbeiten übernimmt in Zukunft der Mensch? – Welche Arbeiten übernimmt in Zukunft die Maschine? Die Entwicklung der Technologien, von der Geburtsstunde des Computers Eniac im Jahr 1946 bis zur Künstlichen Intelligenz von heute ist eine beeindruckende Evolutionsgeschichte für sich. Mit atemberaubender Geschwindigkeit. Es ist daher legitim und inspirierend, so der Wissensberater Manfred della Schiava, von einer Koexistenz von Menschen und „Siliziumlebewesen“ in zukünftigen Organisationen zu sprechen. Dabei sind wichtige Fragen zu behandeln und zu klären: Wie und Wann führen Menschen Siliziumwesen (z.B. Roboter)? – Wann führen Siliziumwesen andere Siliziumwesen (z.B. Roboter führen Roboterfarmen oder steuern Maschinen im Bereich Internet of Things)? – Wann übernehmen „Siliziumwesen mit ihrem Bewusstsein“ die Führung für die Steuerung der Aktivitäten von Menschen bzw. die Interaktionen mit Menschen (Künstliche Intelligenz, Kognitive Systeme etc. )?

Eine weitere Kernfrage ist, welche Aufgaben übernimmt die Organisation intern und welche Aufgaben werden über Plattformen im Ökosystem erledigt. Die globale Vernetzung ermöglich dies und erfordert es teilweise auch, weil die Erbringung aller Leistungen durch die Organisation selbst zu viele finanzielle Mittel erfordern oder zu lange dauern würde.

Für einen pragmatischen Einstieg in die Digitale Transformation ist die folgende Überlegung nützlich: Wurden die Hausaufgaben im Bereich Wissensmanagement und „Zukunft der Arbeit“ (die Einführung von Collaboration-Technologien) bereits erfolgreich erledigt? Sollten diese Aufgaben noch nicht bewältigt sein, ist der Beginn der Digitalen Transformation in der vollen Komplexität nicht ratsam. Neben diesen Kompetenzen sind eine Unternehmensstrategie und daraus abgeleitet eine „Digitale Strategie“ Grundvoraussetzung. Daran hat sich nichts geändert.

Big Data steht bei sechs von zehn Unternehmen an erster Stelle

  • 57 Prozent planen Investitionen in Big Data oder sind bereits in der Umsetzung
  • Manager: Internet of Things, Big Data und Robotik haben große Bedeutung für Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen
  • Aber: Künstliche Intelligenz und Blockchain werden bislang nur selten genutzt

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Von Internet of Things über Künstliche Intelligenz bis Blockchain: Neue digitale Technologien sind von großer Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, kommen bislang aber noch nicht flächendeckend zum Einsatz. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von Managern in 604 deutschen Unternehmen ab 20 Mitarbeitern, die der Digitalverband Bitkom heute zur Eröffnung der Cebit (11. bis 15. Juni 2018) in Hannover vorgestellt hat. Demnach sehen jeweils drei von vier Unternehmen im Internet of Things (76 Prozent) und in Big Data (74 Prozent) eine wettbewerbsentscheidende Schlüsseltechnologie, zwei von drei (66 Prozent) messen Robotik eine große Bedeutung bei. Dahinter folgen Virtual & Augmented Reality (57 Prozent) sowie 3D-Druck (56 Prozent). Bereits jedes zweite Unternehmen sieht in Blockchain (53 Prozent) und Künstlicher Intelligenz (51 Prozent) eine große Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. In der Praxis spielen viele dieser digitalen Schlüsseltechnologien derzeit aber noch keine große Rolle. Das größte Interesse gibt es an Big Data: Sechs von zehn Unternehmen (57 Prozent) nutzen diese Technologie beziehungsweise planen oder diskutieren deren Einsatz. Bei jeweils knapp vier von zehn Unternehmen kommen Internet of Things (39 Prozent), 3D-Druck (38 Prozent) und Robotik (36 Prozent) zum Einsatz, sind in Planung oder es wird zumindest darüber diskutiert, bei Virtual & Augmented Reality gilt das für jedes vierte Unternehmen (25 Prozent). Den größten Nachholbedarf gibt es bei Künstlicher Intelligenz (11 Prozent) und Blockchain (6 Prozent). „Die Unternehmen haben die immense Bedeutung digitaler Schlüsseltechnologien erkannt. Jetzt müssen wir zügig in die Umsetzung kommen“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg. „Deutschland hat bei vielen Zukunftstechnologien eine hervorragende Ausgangsposition im internationalen Wettbewerb, wie 3D-Druck, Blockchain, Internet of Things, Künstliche Intelligenz. Diese Position müssen wir ausbauen.“ Die Cebit sei der ideale Ort, um diese Technologien zu erleben und konkrete Einsatzszenarien zu entwickeln, sagte Berg. „Die Digitalisierung erfordert Vision, Action und Speed: Die Erkenntnis ist da, jetzt geht es darum, zu investieren und Tempo aufzunehmen.“

Die Gründe für den derzeit noch zurückhaltenden Einsatz neuer Technologien sind vielfältig. Knapp zwei von drei Unternehmen (63 Prozent) führen Anforderungen an den Datenschutz als Hürde für den Technologie-Einsatz an. „Wenn wir im Datenschutz überziehen, verhindern wir den Einsatz digitaler Schlüsseltechnologien wie Big Data und Künstlicher Intelligenz. Bislang haben wir keine wirklich funktionierende Balance zwischen dem Schutz von Privatsphäre und der Nutzung von Daten gefunden“, sagte Berg. „Die neue Datenschutz-Grundverordnung soll einen einheitlichen Rechtsrahmen für Europa schaffen, führt in vielen Unternehmen aber zu Verunsicherung.“ Mehr als die Hälfte der Unternehmen (54 Prozent) nennt Anforderungen an die technische Sicherheit als große Hürde für den Technik-Einsatz. Auch der Fachkräftemangel hemmt die Investitionsneigung: Vier von zehn Unternehmen (42 Prozent) sehen fehlende Fachkräfte als Hürde für den Einsatz neuer Technologien. Das Thema Personalgewinnung rückt der Bitkom auf der neu ausgerichteten Cebit in den Vordergrund. Der Digitalverband präsentiert auf dem Freigelände ein Container Camp, das ein Recruiting Center, eine Digital Arts Box und eine Lounge Bar umfasst. Berg: „Die Digitalisierung schafft viele spannende und lukrative Jobs – und auch völlig neue Perspektiven. Auf der neuen Cebit geht es nicht nur um Business. Wir wollen zeigen, dass die Digitalisierung spannend ist und Spaß macht.“

Zur Cebit zeigt sich die deutsche Digitalwirtschaft in guter Verfassung. Die IT- und Telekommunikationsbranche wächst auch 2018 stabil und schafft neue Arbeitsplätze. Die Umsätze werden dieses Jahr voraussichtlich um 1,7 Prozent auf 164 Milliarden Euro steigen. Die Beschäftigung steigt nach aktueller Prognose um 3,8 Prozent auf 1.134.000. Dem kräftigen Job-Plus steht ein wachsender Fachkräftemangel gegenüber. Branchenübergreifend werden 55.000 IT-Spezialisten gesucht.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Befragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden Geschäftsführer und Vorstände von 604 Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten in Deutschland telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft. Die Angaben zum Marktvolumen basieren auf Daten des European Information Technology Observatory (EITO). EITO ist ein Projekt der Bitkom Research GmbH in Zusammenarbeit mit den Marktforschungsinstituten IDC und GfK.

Studie zur Zukunft des Bankgeschäfts: Blockchain-Technologie wird Transaction-Banking revolutionieren

Distributed Ledgers können Kosten von Handelsfinanzierungen um bis zu 80 Prozent senken

  • Immer mehr Fintechs und Hightech-Konzerne drängen mit digitalen
    Technologien in den Wachstumsmarkt Transaction-Banking
  • Auch regionale Institute konkurrieren mit marktführenden
    globalen Banken
  • Mit radikal veränderten Geschäftsmodellen können etablierte
    Anbieter ihre Position festigen

Kurze Nachricht, große Wirkung: Eher beiläufig hat die HSBC Mitte Mai 2018 über die erste Abwicklung eines Akkreditivs für eine Schiffsladung Sojabohnen per Blockchain-Technologie informiert. Danach nutzten alle Beteiligten dieser internationalen Handelsfinanzierung eine einzige digitale Plattform. In der Studie „Wolf in Sheep’s Clothing: Disruption Ahead for Transaction Banking“ zeigt die internationale Managementberatung Bain & Company auf, in welchem Maß Distributed Ledgers und andere digitale Technologien das Transaction-Banking in den kommenden Jahren verändern werden und wie traditionelle Banken handeln sollten.

Bain-Studie zur Zukunft des Bankgeschäfts / Blockchain-Technologie wird Transaction-Banking revolutionieren

Zunehmende Konkurrenz und digitale Lösungen verschärfen Preisdruck

Das Transaction-Banking rund um Handels- und Supply-Chain-Finanzierungen sowie das Cash-Management zählen bereits seit Längerem weltweit zu den Hoffnungsträgern im krisengeplagten Bankgeschäft. Sie versprechen kontinuierliches Wachstum sowie stabile Erträge und gelten als Schlüssel für das Cross-Selling vieler höhermargiger Produkte. Globale Banken erweitern deshalb ihre Aktivitäten ebenso wie regional tätige Institute. Doch ihre Erwartungen werden sich nicht in jedem Fall erfüllen. „Die Preise werden angesichts des zunehmenden Wettbewerbs sinken“, erklärt Bain-Partner und Bankenexperte Dr. Jan-Alexander Huber. „Zudem kommen immer mehr Technologieanbieter mit innovativen, digitalen Lösungen auf den Markt.“

Allein die Blockchain-Technologie kann laut Bain-Analysen die Kosten von Handelsfinanzierungen um 50 bis 80 Prozent senken und die Bearbeitungsgeschwindigkeit verdrei- oder sogar vervierfachen (Abb. 1). Abwicklung, Rechnungsstellung und Bezahlung werden künftig nahezu zeitgleich erfolgen – und die Preise entsprechend sinken.

Fintechs und Hightech-Konzerne greifen auf breiter Front an

Die Handelsfinanzierung ist nur ein Beispiel für den Umbruch. Fintechs greifen derzeit in nahezu allen Marktsegmenten an. So integrieren E-Procurement-Plattformen Zahlungsfunktionen. Devisenspezialisten machen den Schritt ins Cash- und Risikomanagement. Start-ups erhöhen die Geschwindigkeit und die Transparenz bei länderübergreifenden Zahlungen. E-Commerce-Giganten wie Alibaba oder Amazon etablieren sich als Finanzier ihrer Marktplatzteilnehmer. Technologiekonzerne wie IBM bieten Lösungen an, die Güter weltweit verfolgen und je nach Lieferfortschritt automatisch Zahlungen auslösen. Zum Teil preschen die Hightech-Anbieter im Alleingang vor, zum Teil suchen sie zu Beginn den Schulterschluss mit ausgewählten Banken.

Flat Fees ersetzen transaktionsbasierte Gebühren

Angesichts dieser Entwicklung stellt Bain-Partner und Bankenexperte Dr. Christian Graf fest: „Es ist nur eine Frage der Zeit, bis digitale Anbieter traditionellen Banken deren Markt strittig machen.“ Kreditinstitute sollten ihre Geschäftsmodelle im Transaction-Banking überdenken. Einige dürften in Zukunft mit einem Netzwerk von Partnern, darunter IT-Unternehmen und E-Commerce-Plattformen, zusammenarbeiten. Andere werden in erster Linie die Infrastruktur für den Zahlungsverkehr vorhalten. Damit verbunden sind neue Abrechnungsformen. „Die Banken stehen vor einem ähnlichen Umbruch wie die Telekommunikationsbranche in der letzten Dekade“, so Branchenkenner Graf. „Kleinteilige, rein transaktionsgetriebene Gebührenstrukturen werden durch Flat Fees für die Bereitstellung umfassender Lösungen ersetzt.“

Unabhängig von zukünftigen Gebühren- und Geschäftsmodellen sind alle Banken gefordert, ihr digitales Leistungsspektrum auch im Transaction-Banking zu erweitern. Dabei sind die Kreditinstitute nicht auf sich allein gestellt. Gemeinsame Entwicklungen mit Kunden werden eine größere Rolle spielen, das Gleiche gilt für Partnerschaften mit Technologieanbietern. Das erste Blockchain-Akkreditiv beruht beispielsweise auf dem Know-how einer Technologiefirma, zu dem mehr als 200 Unternehmen, darunter auch Banken, beigetragen haben. Bankintern zählen die Modernisierung der IT-Infrastruktur und die Rekrutierung von Experten für Themen wie künstliche Intelligenz und Blockchain zu den vordringlichsten Themen.

„Das Transaction-Banking steht vor einem tief greifenden Umbruch, der aber auch Chancen bietet“, betont Bain-Partner Huber. „Wer sich jetzt richtig aufstellt, verschafft sich im Wettbewerb einen Vorsprung und wird weiterhin von der wachsenden Nachfrage profitieren.“

Banking-Apps oft nur für schnelle Aktionen genutzt

Persönliche Beratung: US-Kunden besuchen Bankfilialen für Wichtiges

Banking-Apps mindern das Interesse der Kunden an Bankfilialen nicht, wie eine neue US-Studie des Finanzexperten Celent zeigt. Ganz im Gegenteil: Konsumenten bevorzugen demnach Filialen immer dann besonders, wenn es um tiefergehende und komplexe Angelegenheiten rund um die Finanzen geht.

Persönliche Gespräche

Die Studie, die auf einer von Samsung in Auftrag gegebenen Umfrage basiert, hat untersucht, wie 2.500 US-Verbraucher am liebsten mit ihren Bankanbietern in Kontakt treten. Dabei kamen häufig die Filialen ins Spiel. Mehr als drei Viertel geben an, dass sie in den vergangenen zwei Jahren mindestens eine Filiale besucht haben, um eine Transaktion durchzuführen. Die Hälfte – einschließlich Millennials – besuchte eine Filiale, um Infos zu erhalten, eine Frage beantwortet zu bekommen, ein neues Konto zu eröffnen oder einen Kredit zu bekommen.

„Angesichts des massiven Wachstums im Mobile Banking und des rückläufigen Filialverkehrs kommen viele Banker zu dem Schluss, dass die Leute lieber digital mit ihrer Bank interagieren. Das ist nur teilweise richtig. Verbraucher ziehen es vor, digital zu handeln, bevorzugen jedoch eine persönliche Beratung von Angesicht zu Angesicht“, heißt es. Während die Verbraucher digitale Kanäle bevorzugen, sobald es um schnelle Transaktionen geht, wie etwa zügig Geld überweisen und Rechnungen zu begleichen, würden sie, wenn es konkretere Gespräche geben soll, eher das persönliche Gespräch mit einem Bankangestellten suchen.

Beziehung zu Betreuer

Bei schnellen Fragen bevorzugen 53 Prozent der Verbraucher das Telefon und rufen im Call Center ihrer Bank an, anstatt sich mit einer digitalen Lösung zu beschäftigen. Für komplexe Themen geben mehr als drei Viertel an, dass sie in eine Filiale gehen, um eine persönliche Beratung zu erhalten. Als die Researcher die Umfrageteilnehmer danach fragten, wie sie am liebsten mit ihrem Betreuer interagieren, gaben nur sechs Prozent an, dass sie volle, digitale Interaktionen bevorzugen. Zwei von fünf Befragten gehen demnach normalerweise digital vor, aber bevorzugen es, einige Angelegenheiten persönlich zu erledigen.

Die Mehrheit, 55 Prozent, präferiert persönliche Gespräche. Wenn es um die Verbesserung der Bankfilialen geht, waren die Veränderungen, die Kunden am meisten befürworten, die Einführung von neuen Technologien zu einem schnelleren, bequemeren und persönlicheren Service. Am meisten freuen sich Verbraucher über Begrüßungsansagen mit personalisierten Infos (62 Prozent), eine erweiterte mobile App zum Einchecken oder Vergleichen der Wartezeiten in den Filialen vor Ort (55 Prozent) sowie interaktive Touchscreen-Displays zur Erkundung von Produkten und für die Beratung während des Wartens (53 Prozent).

Bankkundenbefragung: Das wünschen sich Millennials von ihrer Bank

Wie betreiben junge Bankkunden in Deutschland ihre Bankgeschäfte? Welchen Stellenwert haben bei ihnen Online, Mobile und Open Banking und auf welche Kriterien legen sie bei der Auswahl ihrer Bank besonders großen Wert? Diese Fragen sind Gegenstand einer Bankkundenbefragung, die das Marktforschungsinstitut CENSUSWIDE im Auftrag des Softwareanbieters CREALOGIX, einem Spezialisten für Digital-Banking-Lösungen, durchgeführt hat.

In der Kundenwahrnehmung haben viele Finanzinstitute noch Luft nach oben. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Bankkundenbefragung von CENSUSWIDE im Auftrag von CREALOGIX. Die Befragung wurde im April 2018 unter 1.003 deutschen Bankkunden zwischen 18 und 45 Jahren durchgeführt. Demnach sehen 39,2 % der Millennials im Service ihrer Bank noch Steigerungsbedarf. Unter den 18-24-Jährigen sind sogar nur 57,4 % der Befragten mit ihrer Bank voll und ganz zufrieden. Banken sind damit gefordert, die Modernität und Kundenorientierung ihrer Services zu hinterfragen. „Millennials sind eine anspruchsvolle Kundengruppe: Sie legen Wert auf ein positives digitales Nutzererlebnis und wollen, dass ihre Bank online wie offline für sie ansprechbar ist, gleichzeitig sind sie jedoch äußerst preissensibel“, erläutert Ludwig Volk, Head of Product Management von CREALOGIX Deutschland. „Da Gebührenerhöhungen für jüngere Bankkunden oft ein Grund sind, ihre Bank zu wechseln, ist es für Finanzinstitute ratsam, sich frühzeitig mit digitalen Zusatzangeboten und einer überzeugenden Customer Experience zu positionieren. Denn nur für Angebote mit einem erkennbaren Nutzen werden die Kunden bereit sein zu zahlen.“

Großes Potenzial für Open Banking

Angebote mit einem klar kommunzierbaren Zusatznutzen können Finanzinstitute durch den Einsatz einer Open-Banking-Plattform schaffen. Open Banking ermöglicht es Banken, Drittanwendungen in die eigene IT-Infrastruktur zu integrieren und mit dem Leistungsportfolio der Bank zu einem einzigartigen Serviceangebot zu verschmelzen. Eine Open-Banking-Infrastruktur würde es einer Bank außerdem erlauben, über die Provisionen, die sie von Drittanbietern wie beispielsweise Einzelhändlern oder Fintechs erhält, Grundfunktionen zur Kundenbindung weiterhin gratis anzubieten. Die Bankkundenbefragung zeigt, dass eine solche Plattformstrategie, die verschiedene Services innerhalb einer sicheren Bankenumgebung dem Kunden über eine einzige Anwendung zugänglich macht, den Banken nicht nur neue Erlösquellen sichert, sondern auch ganz im Sinne der Kunden ist: Mit 66,1 % würde es eine große Mehrheit der Befragten begrü.en, über eine einzige App auf sämtliche Finanzinformationen zugreifen zu können.

Mobile Banking ist bei den Jungen en vogue – und hat auch künftig noch Wachstumspotenzial

Mobile Banking erfreut sich bei den jüngeren Bankkunden großer Beliebtheit – und das, obwohl Mobile und Peer-to-Peer Payment allen Bemühungen von Banken, Fintechs und Technologieanbietern zum Trotz hierzulande vielfach noch nicht möglich ist und damit am Bargeld oft kein Weg vorbeiführt. Für mehr als vier Fünftel (81,8 %) der 25- bis 34-Jährigen gehört das Mobile Banking bereits zum Alltag. Unter allen befragten Millennials gaben 63,6 % an, ihre Mobile Banking App mindestens einmal in der Woche zu nutzen. Trotz dieser bereits heute hohen Verbreitung hat das Mobile Banking auch unter den jüngeren Bankkunden noch Wachstumspotenzial: Dies machen die 23,4 % der befragten Millennials deutlich, die bisher im Mobile Banking noch überhaupt nicht aktiv sind.

Die Bankfiliale bleibt wichtig – und das nicht nur zum Geldabheben

Die Zugangswege der Millennials zu ihrer Bank sind vielschichtig: Zwar haben digitale Kanäle bei der Mehrheit der jüngeren Bankkunden im Alltag klar die Nase vorn. 79,8 % von ihnen bevorzugen Digital Banking, um ihre finanziellen Angelegenheiten zu regeln. Die Bankfiliale vor Ort und eine persönliche Beratung möchten aber dennoch viele jüngere Bankkunden nicht missen. Mehr als ein Drittel (35,4 %) der befragten Millennials gab an, mindestens einmal in der Woche eine Bankfiliale aufzusuchen. Grund für den Bankbesuch ist zwar häufig das Geldabheben am Automaten, jedoch ist die Filiale für die Beratung und den Produktabschluss auch für jüngere Bankkunden weiterhin wichtig. Gefragt, nach welchem Kriterium sie eine Bank auswählen würden, antworteten 31%, dass es eine Filiale in der Nähe geben muss, während 19,2 % besonders viel Wert auf die persönliche Beratung in der Niederlassung legen. „Um als Bank bei den Millennials punkten zu können, ist eine intelligente Verknüpfung von On- und Offlineservices gefragt, die den Komfort digitaler Plattformen mit der Sicherheit verbindet, jederzeit Kontakt mit einem erfahrenen Ansprechpartner aufnehmen zu können, um komplexere Themen zu erörtern“, erklärt Maryam Danesh-Kajouri, Global Head of Product Marketing bei CREALOGIX und Projektleiterin der Bankkundenbefragung.

Studie zum Firmenkundengeschäft von Versicherern: Versicherungen verkennen die wahren Gründe für Kundenloyalität

Bain identifiziert 40 wertstiftende Elemente im B2B-Geschäft von Versicherungen

  • Qualität, Erfahrung und Erreichbarkeit spielen eine größere
    Rolle als bisher angenommen
  • Risikobegrenzung, Risikobewertung sowie die Überwachung von
    Schadensfällen sind Bereiche, in denen Versicherer Kunden
    begeistern und deren Loyalität steigern können
  • Wer die Werttreiber richtig einsetzt, kann sich von der
    Konkurrenz abheben

Wenig Kundenkontakt, viele Anbieter und die starke Stellung der Makler: Das sind Gründe, weshalb Versicherer den Wettbewerb um Firmenkunden derzeit vor allem über den Preis austragen, und andere Aspekte unterschätzen. Dies zeigt die aktuelle Studie „Uncovering the Elements of Value in Commercial Insurance“ der internationalen Managementberatung Bain & Company, für die mehr als 1.300 Versicherungskunden und Makler in den USA befragt wurden. Zwar erklären die meisten Kunden, dass Risikobegrenzung und Preis für sie die entscheidenden Gründe für die Auswahl eines Versicherers seien. Ihr Handeln spricht jedoch eine andere Sprache. Demnach sind auch Kriterien wie Produktqualität, Expertise und Erreichbarkeit von großer Bedeutung.

Bain-Studie zum Firmenkundengeschäft von Versicherern / Versicherungen verkennen die wahren Gründe für Kundenloyalität

„Die Angebote von Versicherungen ähneln sich auf den ersten Blick, so dass viele Kunden vor allem auf die Risikoabdeckung und den Preis achten“, erklärt Dr. Christian Kinder, Bain-Partner und Leiter der Praxisgruppe Versicherungen im deutschsprachigen Raum. „Gelingt es den Anbietern aber, während und nach dem Vertragsabschluss einen Mehrwert zu bieten, rücken andere Kriterien in den Vordergrund.“

Bain-Pyramide zeigt vielfältige Handlungsoptionen

Bain hat die Faktoren, die den Wert einer Dienstleistung oder eines Produkts ausmachen, in einer Pyramide systematisiert. Ihr Aufbau orientiert sich an der Maslowschen Bedürfnispyramide und beruht auf quantitativen sowie qualitativen Analysen über drei Jahrzehnte hinweg. Demnach befriedigten Aspekte wie ein akzeptabler Preis lediglich Grundbedürfnisse. Um Kunden nachhaltig zu binden, bedarf es mehr. Das Spektrum reicht von hoher Reaktionsgeschwindigkeit bis hin zu individuellem Mehrwert für den jeweiligen Kunden, etwa indem er in ein Netzwerk eingebunden wird (Abb. 2).

Durch einen spürbaren Mehrwert können Versicherungsunternehmen nicht zuletzt die wohl größte Hürde für eine tiefere Firmenkundenbeziehung überwinden – die Marktmacht und Kundennähe der Makler. Angesichts der komplexen Materie verlassen sich laut Bain-Studie die Hälfte aller Kunden auf die Wechselempfehlungen ihres Maklers. Doch auch hier gilt: Erkennt der Kunde den Mehrwert seines Versicherers über das reine Produkt hinaus, steigt dessen Loyalität und die Wechselbereitschaft sinkt.

Genau darauf setzen Vorreiter in der Branche. So punktet beispielsweise die Zurich Insurance Group mit ihrem „Risk Advisor“. Das digitale Tool erlaubt es Unternehmen, Risiken selbst einzuschätzen und Maßnahmen einzuleiten, die diese verringern. Der ebenfalls schweizerische Versicherer Chubb/ACE hebt sich mit einem internetbasierten Portal zur Schadensverfolgung vom Wettbewerb ab. Die Kunden haben jederzeit den Überblick über den Stand der Bearbeitung von Schäden und können zudem über ein Dashboard die Kosten von Risiken kalkulieren.

Digitalisierung schafft neue Ansatzpunkte für Werttreiber

Der Studie zufolge sind die Schadensverfolgung sowie die fortlaufende Risikobegrenzung und Risikobewertung dafür prädestiniert, die Kundenloyalität zu steigern. An diesen Interaktionspunkten – wenn sie gelungen sind – nimmt die mit dem Net Promoter Score® (NPS®) von Bain gemessene Loyalität besonders stark zu. Gleichzeitig verhelfen digitale Technologien den Versicherungen zu noch mehr Kundenorientierung.

„Viele Versicherer haben im Firmenkundengeschäft damit zu kämpfen, dass die Kunden ihre Produkte für austauschbar halten“, betont Dr. Henrik Naujoks, Bain-Partner und Leiter der Praxisgruppe Financial Services in der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika. „Mit digitalen Innovationen und Mehrwertdiensten können sie einen erkennbaren Zusatznutzen für die Kunden schaffen, deren Loyalität stärken und sich so nachhaltig vom Wettbewerb abheben.“

Moderne Technologien, Digitalisierung und sich verändernde Verbrauchernachfrage befeuern den Fintech-Sektor (Studie)

Moderne Technologien, Digitalisierung und sich verändernde Verbrauchernachfrage sind der Ausschlag dafür, dass führende Finanzunternehmen einen kundenzentrierten Ansatz verfolgen. Viele Unternehmen haben deshalb bereits innovative Produkte, Dienstleistungen und Lösungen geschaffen. Die Nutzung fortschrittlicher Technologien wie die Cloud, Plattformen, das Internet der Dinge (IoT), künstliche Intelligenz (KI), Machine Learning (ML), Blockchain und Anwenderprogrammierschnittstellen (APIs) wirkt sich sowohl auf Unternehmen als auch das Kundenerlebnis aus. Die Anwendung von Technologien verbessert das Ergebnis der Dienstleistungen und Subsegmente wie Fintech-Plattformen, Robo-Advisoren, InsurTech, RegTech sowie PayTech, die voraussichtlich schnell wachsen werden. Während  Quantum-Computing noch in den Anfängen steckt, sind die Use Cases und Experimente dennoch enorm ermutigend.

Die aktuelle Frost & Sullivan Analyse FinTech—Growth Opportunities in the Global Market stellt aufkommende Produkte und Dienstleistungen, technologiefähige Subsegmente, neue Geschäftsmodelle und Innovationen vor, die die Industrie disruptiv verändern werden.

„Mit der steigenden Zahl vernetzter Geräte auf voraussichtlich 40 Milliarden bis 2022 wird Big Data den Bedarf an Cloud-Storage, Analytics, künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen im Finanzsektor erhöhen. Die Auswirkungen werden über den gesamten Bankensektor, die Vermögensverwaltung und die Versicherungsbranche hinweg bemerkbar werden, und wir erwarten eine deutliche Veränderung, was die Art der Industrietätigkeit angeht,” erklärt Frost & Sullivan Information & Communication Technology Senior Industrieanalyst Deepali Sathe. „Neue Geschäftsmodelle und innovative Produkte und Dienstleistungen von Neo-Banken, InsureTech- als auch WealthTech-Unternehmen werden zur Veränderung der gesamten Branche führen.”

Die Studie beschreibt eine Vielzahl an Aspekten des weltweiten Fintech-Sektors, zum Beispiel BaaS, InsurTech, WealthTech, RegTech, PayTech und stellt Prognosen als auch regionale Trends auf. Diese Trends werden durch Beispiele einer erfolgreichen Einführung untermauert. Zu den Faktoren, die für Wachstum im globalen Markt für Finanzdienstleistungen sorgen werden, gehören:

  • Finanzdienstleister, die zur Ermöglichung personalisierter Dienstleistungen und eines verbesserten Kundenerlebnisses einen kundenzentrierten Ansatz verfolgen;
  • ein Anstieg an Partnerschaften zwischen alteingesessenen Unternehmen und Start-ups, um eine schnelle Innovation und beschleunigte Markteinführungszeit voranzutreiben; Start-ups bieten die notwendige Agilität, die markterfahrenen Unternehmen die nötige Skalierbarkeit;
  • der Einsatz von Technologien und erhöhtem Outcome über verschiedene Fintech-Bereiche hinweg schaffen Wachstumsmöglichkeiten im Bereich BaaS, RegTech, InsurTech, PayTech und WealthTech.
  • ein technologiefähiger Omnichannel-Ansatz, der ein einheitliches und nahtloses Kundenerlebnis über verschiedene Kanäle, Geräte und mehrere Kontaktpunkte ermöglicht;
  • Zugang zu Finanzdienstleistungen zu jeder Zeit und an jedem Ort wird ausschlaggebend für Erfolg.

„Alternativ umfassen die Faktoren, die ein Marktwachstum behindern, Probleme in Bezug auf Datensicherheit, das regulatorische Umfeld und die vorherrschende Verwirrung, ein Mangel an ausgebildetem Personal, welches moderne Technologien bedienen kann und ein langsames Veränderungstempo,” schließt Sathe. „Die Industrie stellt sich diesen Herausforderungen, indem die Teilnehmer gemeinschaftlich an der Schaffung eines geschlossenen Ökosystems arbeiten, wozu auch der Kontakt zu Regulierungsbehörden gehört, um eine größere Klarheit zu garantieren.”

Weitere Informationen zu dieser Studie auf Englisch erhalten Sie hier…

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