Digitalisierung und der neue Typ von Führungskräften

Die Digitalisierung bringt nicht nur mit sich, dass Prozesse besser werden und Abläufe dadurch schneller sind. Sie bringt auch mit sich, dass der Arbeitsplatz, wie wir ihn in den letzten rund 50 bis 70 Jahren (beginnend mit dem Wirtschaftswunder der Nachkriegsjahre und über die kontinuierlichen Verbesserungen durch den gewerkschaftlichen Einsatz in den letzten Jahrzehnten bis heute) kennengelernt haben, sich in vergleichweise kurzer Zeit verändert. Auch für Führungskräfte bedeutet der digitale Wandel eine neue Herausforderung…

Führungskräfte müssen nämlich die Fähigkeit haben, verschiedene Arbeitnehmergruppen zu führen. Dabei muss weniger nach Funktion unterschieden werden, vielmehr nach „Geburtsjahrgangsgruppen“ bzw. deren Art, wie sie sich Arbeit, Kooperation und Führungskräfte vorstellt:

  • Baby Boomers (geboren zwischen 1943 – 1960)
  • Generation X (geboren zwischen 1960 – 1980)
  • Generation Y (geboren zwischen 1980 – Ende der 90er-Jahre)
  • Generation Z (geboren Ende der 90er-Jahre bis 2010), auch iGeneration genannt

Führungskaft

Um bei den Führungskräften zu bleiben: Ein interessanter Artikel in der österreichischen Zeitung „Die Presse“ zeigt, ob Fortschritt oder Zerstörung beim CDO (Chief Digital Officer) angesagt sind. Es wurde in fünf Archetypen definiert,  welcher CDO in welches Unternehmen passt:

  • Der progressive Denker. Unternehmen in eher traditionell organisierten Branchen wie Energie oder Chemie sind laut PwC-Studie in den Händen eines „Progressive Thinker“ gut aufgehoben. Er treibt die Entwicklung digitaler Strategien voran und hat die Innovation im Blick.
  • Der kreative Zerstörer. Unternehmen, die handlungsorientierte und umsetzungsstarke Führung brauchen – etwa im Verlagswesen oder im Einzelhandel – fahren mit einem „Creative Disrupter“ richtig. Er sucht Ideen außerhalb des Unternehmens und hat keine Skrupel, Bestehendes grob anzupacken, wenn es nötig ist.
  • Der Fürsprecher der Kunden. Kundenorientierte Branchen wie Tourismus oder Handel sind mit einem „Customer Advocate“ gut beraten. Sein Fokus liegt auf dem Markt. Kundenzufriedenheit hat für ihn höchste Priorität.
  • Der innovative Technologist. Produzierende Industrieunternehmen holen am besten diesen Typus ins Haus. Seine Stärke ist Effizienz. Er ist Meister im Einsatz von neuen Technologien, wenn es um die Optimierung der Produktions- und Lieferkette geht.
  • Der Universalist. Unternehmen, die unabhängig von ihrer Branche den digitalen Anschluss noch nicht gefunden haben, sollten zügig ein digitales Universaltalent einstellen. Es besticht mit vielseitigem Fachwissen.

Lesen Sie den gesamten Artikel hier…

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