Fintech-Zukunft: Wie funktioniert eigentlich eine Blockchain?

Bitcoin ist ein Zahlungsnetzwerk das über eine verschlüsselte Protokoll namens Blockchain arbeitet. Dieses Protokoll wurde im Jahr 2009 als Open Source Software von  Satoshi Nakamoto veröffentlicht, wobei man davon ausgeht, dass eine  Gruppe von Entwicklern daran mitgearbeitet hat.

Wie es funktioniert

Die Anwender senden Bitcoins, ihre Währungseinheit, durch den Versand signierter Nachrichten an das Netzwerk indem sie eine Back-up-Software von Bitcoins verwerden. Diese  Transaktionen werden in einer öffentlich betriebenen Register, welches als Blockchain bekannt ist, aufgezeichnet. Gleichzeitig verbreitet die Blockchain diese Information auf dem Netzwerk über eine Datenspeicherung mittels Peer-to-Peer-Technologie.

Blockchain

 

Infographic: Joshua J. Romero, Brandon Palacio & Karlssonwilker Inc.

Um jedoch eine Blockchain-Transaktion aufzeichnen zu können muss ein Abgleichprozess, ein sogenanntes Mining, vorhanden sein, mittels dessen die Richtigkeit der Transaktion überprüft wird. Bei dieser Vorgehensweise stoßen die Teilnehmer bei jeder neuen Transaktionen einen Prozess an, der überprüft, ob der Betrag nicht bereits ausgegeben wurde. Um das zu erreichen, müssen die Teilnehmer auf Blockchain zuzugreifen. Jedes Mal, wenn es nach dieser Überprüfung eine Bestätigung gibt, wird die Transaktion dem Block hinzugefügt. Und jedes Mal, wenn der Block gebildet wird, werden diese Daten auf die anderen Benutzer repliziert, die die Daten bestätigen und die Transaktionen in die Blockchain integrieren.

Blockchain registriert die Vorgänge chronologisch und fügt sie dem Block hinzu, sodass sie eine fortlaufende Kette bilden, daher der Name. Diese Blöcke können nicht geändert werden  ohne die neuerliche Durchführung der Prozesse, mit denen sie geschaffen wurden. Die Endloskette versteht sich dabei nicht nur als Beweis für die Reihenfolge der Vorgänge, sondern gilt auch als Beweis, dass die gleiche Sequenz von den meisten Teil des Netzwerkes verifiziert wurde. Solange  der Großteil der Rechenleistung von den Benutzern gesteuert wird und keiner der Beteiligten mit anderen versucht, das Netzwerk anzugreifen, kann die Kette als sicher betrachtet werden.

Conclusio

Die direkte Konkurrenz für Blockchain ist das traditionelle Zahlungssystem, welches bei den Zentralbanken zusammenläuft. Einer der Vorteile, den Blockchain bietet, ist die Dezentralisierung, da  keine höhere Autorität existiert als die User. Die Dezentralisierung, welche durch eine disruptiven Technologie unterstützt wird, ermöglicht die Durchführung von Transaktionen der Währung Bitcoin von überall zu jeder Zeit. Darüberhinaus bedeutet die Verwendung von Bitcoin bei täglichen Transaktionen dass kein Währungswechsel erforderlich ist; das spart Kosten und sorgt für größere Effizienz.

 

 

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