Kredite, Spareinlagen, Wertpapiergeschäft und Kontoführung – in vielen Bereichen sehen sich Banken in den letzten Jahren mehr und mehr Mitbewerbern aus den Non- und Nearbanks gegenüber. Nun gibt es einen neuen Dienst, der den Banken im Zahlungsverkehr zusetzen könnte: cashcloud.

Dass die Kreditkartenunternehmen verstärkt an der Near Field Communication (kontaktloses Bezahlen) arbeiten, ist bereits bekannt. Die folgende Presseaussendung zeigt, dass Unternehmen wie cashcloud bereits einen Schritt weiter sind.

Der Trend zur bargeldlosen Zahlung setzt sich immer weiter durch. So stellt das Start-up cashcloud mit Sitz in Luxemburg nun seine mobile eWallet für Apple iOS und Google Android vor. Diese mobile eWallet ist neu, denn bislang war es in Europa nicht gelungen, ein halbwegs akzeptiertes Handy-Zahlungssystem zu etablieren.

19:18 Uhr: Jan schafft es gerade noch so in die überfüllte Bahn. Das Meeting hatte länger gedauert als geplant. Ein Platz wird frei, Jan setzt sich und holt sein Smartphone hervor. „Geburtstag Paul“ steht da als Erinnerung. Das hat er ganz verschwitzt. Sein Patenkind wünscht sich Geld, das weiss er. Jan befindet sich in Deutschland. Paul lebt in Spanien. Kein Problem. Jan ist cashcloud-Nutzer. Er gibt den Betrag ein, wählt  Paul als Empfänger aus seinen Facebook-Kontakten aus und sendet ihm direkt eine Nachricht. Paul meldet sich mit wenigen Schritten bei cashcloud an und akzeptiert die Überweisung. Jan wird darüber informiert, dass das Geld auf dem cashcloud-Konto von Paul angekommen ist. 19:32 Uhr: Eine Bestätigung der Überweisung ist auch bei Paul auf dem Smartphone angekommen mit den Glückwünschen als Betreff: Vielen Dank, lieber Jan.
 
„Mit cashcloud wollen wir besonders die jugendlichen und innovationsfreudigen Nutzer sozialer Netzwerke erreichen, denen heute vielfach die Möglichkeit des elektronischen Bezahlens fehlt. Es ist der Aufbruch in ein neues Zeitalter“, berichtet Olaf Taupitz, geschäftsführender Verwaltungsrat der Cashcloud SA. Zum Start können Nutzer aus Deutschland, Spanien, Frankreich und den Niederlanden nun Zahlungen untereinander abwickeln – sicher, einfach und schnell. Man braucht lediglich ein Smartphone und ein Account bei Facebook oder Twitter.  Gut zu wissen ist, dass cashcloud  vollumfänglich genutzt werden kann, unabhängig von Handyvertrag oder Bankenzugehörigkeit.
 
Cashcloud reagiert außerdem auf den aktuellen Zukunftstrend NFC (Near Field Communication).  Man geht davon aus,  dass mittelfristig nahezu jeder Smartphone-Nutzer diese Funktechnologie anwenden wird. Mobiles, kontaktloses Bezahlen mit einem cashcloud-Payment-Sticker wird dann auch im Ladengeschäft zum Kinderspiel.
 
Mit den „cashcredits“ – der cashcloud eigenen virtuellen Währung – bietet cashcloud einen weiteren Mehrwert. Durch das aktive Teilnehmen der Nutzer innerhalb von cashcloud können diese „cashcredits“ gesammelt und später in echtes eGeld umgewandelt werden. Aber auch das Einlösen bei Partnern von cashcloud gegen Leistung, wie beispielsweise Onlinespiele, wird möglich sein. Mit Hilfe des Couponing profitieren auch die gewerblichen Partner. Sie können so direkt und zielgerichtet auf die Wünsche und Vorlieben der Kunden eingehen.
 
Mit dem Motto „keep it simple“ bietet das luxemburgische Unternehmen nicht nur eine mobile Bezahlvariante, die sicher, schnell und einfach ist, sondern auch systemunabhängig. „Damit kommen wir unserem Ziel, ein umfassendes, weltweites, soziales und mobiles Zahlungsnetzwerk zu werden ein großes Stück näher“, ergänzt Sven Donhuysen, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Cashcloud SA.