Heute möchte ich auf den lesenswerten Artikel des deutschen Wirtschaftsjournalisten, Buchautor und Blogger Lothar Lochmaier hinweisen, der die Social Media-Aktivitäten von Banken in folgendem Artikel zusammengefasst hat:

Einige Banken haben damit begonnen, den Mikrokosmos der sozialen Netzwerke zu erobern. So möchte die australische Commonwealth Bank als neuer Facebook-Partner Zahlungen via App auch zwischen den Nutzern ermöglichen. Die neuseeländische ASB Bank setzt sogar gänzlich auf die über Facebook gesteuerte virtuelle Bankfiliale. Die deutsche Fidor Bank wiederum hat kürzlich einen „Like-Zins“ eingeführt, deren Tragweite die Nutzer innerhalb bestimmter Parameter definieren. Und schließlich möchte die Movenbank eine auf der sozialen Interaktion basierende Kredit- und Bonitätsbewertung einführen.

Die Beteiligung der Bürger an Unternehmen ist angesichts des Wiederauflebens der Genossenschaftsidee durch das Netz zur neuen Trendsportart geworden. Werde Mitglied, werbe Freunde, werde Eigentümer, so wirbt etwa das Facebook-Pendant Zurker, das ganz den Nutzern gehören soll und sich als „soziale“ Alternative zu dem führenden Netzwerkriesen inszeniert. Wohl dem, der sein Investment trotz der Unsicherheit an den Finanzmärkten genau prüft, bevor er sein Geld in die nächste Anlegerfalle einsteuert

Wer die Diskussion um Pro und Contra zu dieser neuen Variante genauer nach verfolgen möchte, der findet dazu etwa auf dem Blog Stadt Bremerhaven eine erste Bewertung: Zurker: Entsteht hier das bessere und sozialere Facebook?

Gerade der Gründer von Facebook ,Mark Zuckerberg ,aber könnte indirekt das Bankwesen mit Hilfe von Finanzapps um eine Facette reicher machen, beispielsweise durch Partnerschaften wie dem „Like-Programm“ von Loyal3. Dabei handelt es sich um eine Art „Mitmach-Aktie“, die sich über Facebook am Markt platzieren ließe.

Das funktioniert vereinfacht ausgedrückt so: Die im Netzwerk versammelten Fans einer Marke ordern Unternehmensanteile direkt per Mausklick und via Facebook-Zugang. Die Einstiegshürden sollen niedrig sein: Jedermann soll mit Anteilen ab zehn Dollar einsteigen. Spezielle Vorkenntnisse sind dafür laut Dienstleister Loyal3 offenbar nicht erforderlich.

Auf Gebühren möchte der Anbieter sogar ganz verzichten. Noch ist das Vorhaben von Loyal3 nicht ganz spruchreif, denn bekanntlich mischen im Bankenbereich die Regulierungsbehörden mit, wenn es sich um die Lizenzvergabe für neue Finanzdienstleistungen dreht. Dennoch, obwohl der rechtliche Rahmen von direkt über soziale Netzwerke vermakelten Unternehmensanteilen noch wenig konsistent erscheint, so stellt der unmittelbar über Facebook & Co. gesteuerte Geldkreislauf doch keine reine Zukunftsmusik mehr dar. Und nachdem das Netzwerk seine virtuelle Währung Facebook Credits sukzessive in realen Cashtransfer umwandeln will, könnte hier mit dem mobilen Bezahlen ein weiterer Spieler heranreifen.

Direkte Überweisungen zwischen Nutzern möglich

Lesen Sie den restlichen Artikel hier nach…