Die sozialen Netzwerke der Banken

Die rasante Entwicklung von Social Media – weltweit hat bereits jeder Zehnte ein Facebook Account und monatlich gibt es rund 500 Millionen YouTube Log-Ins – geht auch an Banken nicht spurlos vorüber.

Die Social Media Plattformen verändern die Kommunikation mit den Kunden. Interaktion tritt an die Stelle der klassischen, seriösen Information und im Dialog mit den Kunden können neue Produkte entwickelt werden, die besser auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind.

In einer Befragung der Social Media Verantwortlichen in international führender Banken hat KPMG den Umgang der Geldinstitute mit den neuen Kommunikationsmöglichkeiten ermittelt. Die wenig überraschende Erkenntnis dabei ist, dass es nicht genügt, einfach einen Account bei Facebook oder Twitter anzulegen und dass die Kommunikation auf diesen Kanälen auch entsprechendgeseteuert werden muss. „Gerade Banken müssen sich hinsichtlich der Sensibilität von Daten und Reputation im Klaren sein, wie sie Social Media gezielt nutzen und mit den verbundenen Risiken umgehen“, sagt Alexander Lippner, KPMG-Geschäftsführer im Bereich Management Consulting.

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Die wichtigsten Themen sind aus der Sicht der Social Media Beauftragten der Banken:

– Risikomanagement und Compliance. Eine Social Media Strategie benötigt ein gezieltes Management der Interaktion. Im heiklen Finanzbereich sind klare Richtlinien nötig, damit die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten weden.

– Unternehmenskultur. Soziale Netzwerke erfordern auch eine passende Unternehmenskultur. Aktuell ist die Situation noch recht unterschiedlich. Während sich manche Banken bereits stark in Richtung Social Media trimmen, warten andere noch ab.

– Top-Down-Ansatz. Erste Aufgabe für Social-Media-Verantwortliche ist es, den Vorstand bei der Entwicklung der Social-Media-Strategie ins Boot zu holen.

– Datenmanagement und Kundensicht. Erfolgreiche Social-Media-Arbeit nutzt die gewonnenen Daten, um neue Produkte, Dienstleistungen und Vorteile für den Kunden zu entwickeln.

– Integrierte IT. Banken müssen überlegen, wie sie Kundendaten, Produkte und Dienstleistungen auf eine einzige Plattform bringen, um eine zielführende Interaktion zu erreichen.

Quelle: wirtschaftsblatt.at

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