Flickr, Pinterest und Google Maps in einem: Pinwheel.com

Wie in meinem letzten Posting berichtet ist Pinterest derzeit das aufstrebendste Social Network.

Kaum habe ich davon berichtet, gibt es bereits die erste Plattform die als „Pinterest-Killer“ bezeichnet wird: Pinwheel.

Die Gründerin, Caterina Fake, ist keine Unbekannte: 2005 verkaufte Sie mit Ihrem Ehemann Stewart Butterfield den Online-Bilderdienst „Flickr“ um geschätzte 35 Millionen Dollar an Yahoo, im November 2011 ihr zweites Projekt „Hunch“ (Hunch versucht, Algorithmen für Empfehlungen – „Sie haben X angesehen, Ihnen könnte Y gefallen.“ – durch „Geschmacksgraphen“, die die Interessen von Nutzern abbilden, zu verbessern.) um kolportierte 80 Millionen Dollar an ebay.

Die Idee hinter Pinwheel ist eigentlich ganz einfach: Locations mit Notizen und Bildern zu verknüpfen. Der soziale Gedanke wird durch diverse Möglichkeiten des Teilens, Folgens und Kommentierens mitgetragen. Es handelt sich somit um einen ortsbasierenden Bilderdienst.

Pinwheel
Bildquelle caterina.net

Basierend auf Googles Kartenmaterial kann man sich beliebige Locations (im obigen Beispiel das Grand Central Terminal in New York) auf der ganzen Welt herauspicken und diese mit Notizen und Bildern versehen. Notizen können entweder für jeden sichtbar veröffentlicht oder nur ausgewählten Einzelpersonen oder Gruppen zugänglich gemacht werden. So erhält jede mit einer Notiz versehene Location seine individuelle Bedeutung. Mittels sogenannter „Sets“ können auch Geschichten erzählt bzw. sich Nutzer mit gemeinsamen Interessen oder Erinnerungen verbinden (beispielsweise kann eine Zusammenstellung von den besten Restaurants einer Umgebung erstellt werden). Auf Pinwheel kann sowohl Nutzern als auch Orten gefolgt werden.

In der Erprobungsphase hat es schon verschiedene originelle Notizen gegeben, etwa über die Herkunft der Vorfahren, in Form ortsbezogener Gedichte oder alter Postkarten. Sie persönlich hingegen bevorzuge private Notizen, etwa im Sinne von: „Weißt du noch, wie wir am Ort X zum Zeitpunkt Y Z gemacht haben?“, schreibt Fake.

Auch ein Geschäftsmodell ist vorgesehen und zwar wird es gesponserte Notizen geben. Als Beispiel wird ein Immobilienverkäufer genannt, der von ihm angebotene Objekte auf der Karte mit Notizen und seinem Logo versieht.

Pinwheel steht derzeit (Stand 21.2.2012) als geschlossene Betaversion zur Verfügung, zu der sich Interessenten über die Homepage anmelden können. Die Einladungen sollen ab der kommenden Woche verschickt werden.

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