Heute bringe ich eine gute Zusammenfassung der Einsatzmöglichkeiten von Social Media, die bei The Social Media Guide erschienen ist und von t3n übersetzt wurde.

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Auch viele Banken (meist kleinere Regionalbanken) fragen sich ob Social Media für sie relevant ist – die folgenden Ansätze können daher genau so von diesen Banken als Entscheidungs- und Handlungshilfe herangezogen werden:

10 Wege zum Einsatz von Social Media für kleine Unternehmen

1. Kontakt zu den Kunden

Im Social Web dreht sich alles um Beziehungen. Die werden damit auch für Unternehmen, egal welcher Größe, zunehmend wichtiger. Wer es schafft, einen Kontakt zu seinen Kunden aufzubauen, hat schon mal einen Fuß in der Tür. Der zweite Schritt wäre dann die Verknüpfung der Kunden untereinander, so dass sie sich austauschen können.

2. Antworten geben

Statt Kunden bei Fragen zum Unternehmen, Produkten oder Dienstleistungen zu Google zu schicken, kann man die Antworten auf wichtige Fragen auch selbst anbieten, beispielsweise auf einer FAQ-Seite bei Facebook. Garniert mit eigenen Meinungen zu neuen Entwicklungen, Produkten aus der Branche und Links, die auch mal zur Konkurrenz führen dürfen, kann so schnell ein echter Mehrwert für die Kunden entstehen.

3. Schnelles Feedback

Nichts nervt einen Kunden mehr, als wenn er auf eine dringende Anfrage lange Zeit keine Antwort bekommt. Die Responsetime bei E-Mail-Anfragen beispielsweise an den Support, dauern naturgemäß oft schon zu lange. Social Media bietet da Echtzeittools wie Twitter an, mit denen Unternehmen direkt und ohne Zeitverlust mit den Kunden kommunizieren können. Die Deutsche Bahn und die Telekom sind Beispiele für Großunternehmen, die sich hier versuchen.

4. Sehen, worüber die Kunden reden

Im Social Web wird über Unternehmen gesprochen, diskutiert und Erfahrungen werden ausgetauscht. Das passiert automatisch, auch ohne Zutun der Unternehmen. Diese müssen sich lediglich fragen, ob sie diese Gespräche mitbekommen möchten oder weiter im Dunklen tappen wollen. Wer sich für das Dabeisein entscheidet, kann dazu auch einfache Mittel nutzen und muss keine teure Monitoring-Lösung anschaffen. Hinweise dazu gibt es im Social Media Guide.

5. Personal finden

Das Social Web eignet sich auch sehr gut dazu, geeignetes Personal für das eigene Unternehmen zu finden.

6. Social Media als Pausenfüller

Regelmäßige Pausen beim Arbeiten sind wichtig um die Motivation und die Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Wer seinen Mitarbeitern erlaubt in den Pausen Social Media Plattformen zu nutzen, kann gleichzeitig die Motivation und die Corporate Identity im Social Web stärken.

7. Wichtige Ankündigungen

Neue Produkte, Dienstleistungen oder ähnliche Dinge lassen sich im Social Web sehr viel besser verbreiten, als über Pressemitteilungen. Während die meist recht trockenen Pressemitteilungen in den E-Mail-Inboxen der Journalisten und Pressevertreter Staub ansetzen, sorgen frische und locker geschriebene Einträge auf der Facebook-Fanpage für einen direkten Kontakt zum Kunden.

8. Support entlasten

Viele Supportanfragen der Kunden beschäftigen sich mit den immer gleichen Fragen. Wer das alles beispielsweise per Telefon abhandelt, verbraucht dafür mitunter große personelle Ressourcen. Wer den Support aber auch via Social Media anbietet, kann den Kunden über ein FAQ-Seite einen Anker zur Selbsthilfe anbieten und viel Zeit sparen. Treten mal ungewöhnliche Probleme bei einem Kunden auf, kann vielleicht sogar ein anderer Kunde helfen, der das Problem und die passende Lösung kennt.

9. Umfragen

Zu wissen, was die Kunden über spezielle Fragen, Produkte oder Dienstleistungen denken, was sie sich in der Zukunft wünschen und welche Probleme sie ausgemacht haben, ist für jedes Unternehmen von unschätzbarem Wert. Früher musste dafür eine entsprechende Agentur beauftragt werden, heute geht das sehr einfach im Social Web.

10. Kontakt zu Experten und Influencern

Wer es schafft, die Experten und Influencer seiner Branche im Social Web auf sich aufmerksam zu machen und sie von den Angeboten des eigenen Unternehmens zu überzeugen, hat eine Tür aufgestoßen, die schnell mehr Kunden anziehen könnte, als herkömmliche Werbung.