Vor einigen Tagen habe ich in einem Artikel von iBusiness folgende Stellen gefunden, die sich mit E-Commerce beschäftigen. Obwohl hier vor allem der Verkauf von Waren angesprochen ist kann man diesen Artikel auch aus Sicht des Dienstleistungsunternehmens Bank lesen – und sieht sehr viele Parallelen.
Das semantische Web wird auch vor Bank- und Wertpapierprodukten nicht Halt machen – auch diese können mittels entsprechendem semantischem Hintergrund in einer Art Shop entweder direkt an den Kunden (z.B. jene Kunden, die ihre Wertpapiere ohne Beratung durch einen Kundenberater online kaufen) oder aber an den Bankberater  (Beispiel: Investmentfonds-Datenbank in die die Investmentfonds-Anbieter Daten der einzelnen Fonds einspeisen und in kurzen Abständen aktualisieren) gebracht werden.
 
Bildquelle: infoworld.com
 
Das Internet, wie wir es heute kennen, ist eine beeindruckende Erfolgsgeschichte. Allerdings wird noch immer nicht das volle Potenzial dieser Technologie ausgeschöpft.
Noch muss der Kunde selbst entscheiden, ob das Suchergebnis richtig ist – hat beispielsweise die Suche nach „Golf“ ein Produkt für die Sportart, eine Automarke oder etwa eine Reise nach Mittelamerika geliefert? Mit dem Semantic Web wird das heutige Internet erweitert, sodass Computer die Inhalte lesen, interpretieren, untereinander austauschen und auch neue Erkenntnisse ableiten können.
 
 
Konkrete E-Commerce-Anwendungen sind beispielsweise semantische Produktbeschreibungen, bedürfnisorientierte Applikationen, Produktattributsuchen, modellbasierte Produktempfehlungssysteme und digitale, autonome Shopping-Assistenten.
 

Der Kunde profitiert von besseren Suchergebnissen, passenden Produktempfehlungen, individuelleren Angeboten und einer höheren Markttransparenz. Der E-Shop-Betreiber kann durch den Einsatz der semantischen Technologie den Kundenstamm vergrößern, die Kundenzufriedenheit und -loyalität erhöhen und schließlich mehr Umsatz generieren.

 

Auswirkungen auf die elektronische Wertschöpfungskette: Semantische Anwendungen versprechen hier nicht nur eine Lösung, sondern bilden auch die Basis für neue Geschäftsmodelle. Die Nutzung der semantischen Technologie wird den gesamten elektronischen Handel verändern, deren Einführung ist essenziell für Hersteller und Händler von Produkten sowie Anbietern von Dienstleistungen.

 

 Auch der Alltag des EShop-Betreibers sieht nicht immer rosig aus. Einerseits muss er ständig seine Produktkataloge pflegen, um dem Kunden ein aktuelles Sortiment mit ansprechenden Produktbeschreibungen zu bieten.

 

Zusätzlich muss er diese Änderungen meistens auch in die Produktsuche, eventuell Produktempfehlungsfunktionen und andere Systeme übernehmen, respektive die entsprechenden Datenaustauschprozesse auf Funktionalität prüfen.

 

Andererseits möchte der E-Shop-Betreiber seine Produkte natürlich auch über das Internet findbar machen. Sind die Produktseiten optimiert für Internet-Suchmaschinen? Um auf Preisvergleichs- und/ oder Shopping-Portalen gelistet zu sein, müssen Feeds generiert und geliefert werden – abhängig von den Portalen in unterschiedlicher Frequenz und häufig in verschiedenen Datenformaten. Darüber hinaus sind meistens noch weitere Aspekte wie Aktualität der Angebote, auf das jeweilige Portal abgestimmte Produktsortimente und andere Vorgaben zu berücksichtigen.

 

Aus E-Shop-Betreiber-Sicht gibt es für das Verkaufen im Internet folgende Ziele:

  • Einmaliger Aufbau der Warengruppen. (Anm.: und Dienstleistungen)
  • Nahtlose Vernetzung mit Lieferanten und Absatzmittlern.

  • Automatische Aktualisierung der Produkte und Produktbeschreibungen.

  • Idealziel I: Nahtlose Übernahme und automatische Aktualisierung der Produkteigenschaften von den Herstellern bei gleichzeitiger globaler Findbarkeit.

  • Idealziel II: Adaptives E-Commerce-System, das auf Kundenanliegen reagiert und bedürfnisorientierte Angebote liefert.“