Wie die Research-Plattform MyPrivateBanking.com aufzeigt erwägen viele Kunden die Bank zu wechseln.

 

Besonders „gefährdet“ sind zwei Kundengruppen:
  • Reiche Kunden mit einem Vermögen von über EUR 500.000,–
  • junge Kunden bis 35 Jahre
Bildquelle: VB Mittelhessen

 

Obwohl die Studie in Deutschland erstellt wurde kann sie – meiner Meinung nach – auf Österreich übertragen werden.

 

Es zeigt sich dass die Kunden von großen Banken unzufriedener sind als jene von Sparkassen, Raiffeisen- und Volksbanken. Größter Gewinner der Unzufriedenheit bei den Reichen sind kleine Privatbanken.

 

Bei den jungen Kunden spielen vor allem die Kosten für Depot- und Kontoführung eine übergeordnete Rolle.

 

Hier zeigt sich wieder deutlich, dass wir in dieser Kundengruppe in den Preiskampf mit den Direktbanken treten. Klar, wenn die Retailbank dem Kunden nur „normales“ Bankgeschäft bietet findet der Kunden keinen Mehrwert, für den er bereit ist, mehr zu bezahlen. Und eines ist gewiss: eine Retailbank wird nie die Kostenstruktur einer Direktbank erreichen.

 

Wenn also die Kosten nicht so weit gesenkt werden können um in den „Infight“ mit den Internetbanken zu treten muss Mehrwert für den Kunden generiert werden.
Neben einer umfassenden Betreuung (Jahresgespräch, etc.) ist hier ein weiterer Kanal sicher Social Media, der aus seiner Ausrichtung und Message klar auf den Kundennutzen (sprich Mehrwert für den Kunden) abzielt und nicht als weiteres Werbeinstrument für Marketing missverstanden werden sollte.