Die folgende Grafik (bzw. diese pdf) gibt einen guten Überblick über die verschiedenen Social Media-Dienste und ihre Charakteristik:

Die Raiffeisenbank Wien überrascht dieser Tage mit einem bereits 2011 initiierten Social Network: “Raiffeisen – Gute Beziehungen” dient vor allem dem Ausbau der Geschäftsbeziehungen der Kunden.

Dafür muss der Kunde jedoch (relativ) tief in die Tasche greifen: EUR 2.500,- pro Jahr kann nicht unbedingt als “Occasione” bezeichnet werden. Trotzdem scheinen sich lt. Medienberichten 80 % der bisherigen Mitglieder dafür entschieden zu haben, diese zu verlängern (Achtung: das Netzwerk ist ein Jahr alt und eine relative Zahl schönt oftmals die Zahlen; Beispielrechnung: wenn von 5 Mitgliedern 4 verlängern sind es auch 80 % :-) )

In einem dreistufitgen Modell wird versucht, die richtigen “Freunde” zu verknüpfen (z.B. wird auf berufliche Themenfelder aber auch persönliche Kompetenzen geachtet). Für eine Freundschaft wird dann aber doch der persönliche Kontakt der Banker zwischengeschaltet – man fragt dann nach, ob der Kontakt überhaupt erwünscht ist.

Foonds.com gibt ein paar Beispiele: “Das geht beispielsweise vom Anwalt mit Kenntnissen der chinesischen Sprache, der einem Exporteur beim Markteintritt in das Reich der Mitte hilft, bis zum Erzeuger von Kaffeekapseln, der seinen Markteintritt in Südafrika mit Hilfe eines bereits seit Jahren dorthin exportierenden Gurken-Herstellers bewerkstelligen konnte.”

Infos zu dem Netzwerk gibt es unter http://www.gute-beziehungen.at

Raiffeisen

Xing konnte seine Mitgliederzahl im vergangenen Quartal um 233.000 (11,9%) steigern. Die Zahl der Premium-Kunden wuchs allerdings nur um 4,5%. Der Gewinn brach gegenüber dem Vorquartal deutlich ein.

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Assets entstehen erst mit der Nutzung, nicht mit der Creation

Firmenwerte entstehen künftig nicht mehr durch die Produktion von Gütern, sondern erst durch deren Nutzung durch Kunden. Daher ist es wichtig, Kunden schon in den Entstehungsprozess einzubeziehen – durch sogenannte “Co-Creation”. “Ein Auto, das nicht gekauft wird, ist wertlos und hat erstmal eine Menge Geld gekostet”, erläutert der Münchner BWL-Professor Anton Meyer gegenüber pressetext. “Ohne Kunden haben Sie keinen Umsatz, sondern nur ein teures Hobby.”

Beim Meet-the-Press Event von IDG am vergangenen Freitag in München sprach der Ordinarius an der Ludwig Maximilians-Universität München Klartext. Alle Forschungsergebnisse kommen zum selben Ergebnis: Die Wissensgesellschaft führt auch zu einer neuen Logik in der Wertschöpfung, zu einem fundamentalen Paradigmenwechsel. Wissen und Know-how sind das Kapital der Zukunft, und immaterielle Werte wie Marken und Vertrauen die Assets eines Unternehmens. Diese stünden aber (noch) nicht in der Bilanz.

Kunden beteiligen sich an der Wertschöpfung

AIDA (Anm: unternehmensgetriebene Marketingformel für Attention – Interest – Desire – Action) war gestern, künftig geht es um interaktive und kundengetriebene Kommunikation. Selbst die heute von den meisten Unternehmensberatern propagierte Markt- und Nutzenorientierung sei überholt, sagt der Professor. Kunden erwarten sich vom Anbieter “individuelle Lösungen”, sie zeigen was sie wollen, und der Anbieter muss lernen, damit umzugehen.

Meyer spricht in diesem Zusammenhang von einer “beziehungsorientierten Logik” und vergleicht den neuen Marketingansatz mit dem “Flipperspiel”. Die Co-Creation von Kunden bei der Entwicklung von Produkten und Lösungen sei aber eine große Chance, weil damit ja auch Werte geschaffen werden. Beispiel dafür sei etwa ein Online-Konfigurator, mit dem sich ein Kunde sein individuelles Auto, sein individuelles Outfit oder Menü zusammenstellen kann.

Vertikaler Vertrauensverlust

Die totale Transparenz im Internet hat laut Meyer zu einem dramatischen Vertrauensverlust gegenüber Institutionen und Unternehmen geführt. Informationen, Verhaltensweisen und Stellungnahmen können heute ja in Echtzeit auf ihre Wahrheit überprüft werden. Die Basis zur Wiedergewinnung der Glaubwürdigkeit ist nachhaltige Unternehmensführung und ehrliche Kommunikation, betont der Betriebswirtschafter.

Meyer: “Während früher noch ein ‘Grundvertrauen´ vorherrschte, muss heute oft erstmal “Misstrauen’ abgebaut werden. Nicht mehr der Kunde geht freiwillig eine “riskante Vorleistung” ein, sondern das Unternehmen muss in Vorleistung treten, und Maßnahmen zum Vertrauensaufbau leisten.” Es geht um ein Umdenken – von der Shareholderorientierung hin zur Stakeholderorientierung. Unternehmen müssen ihre Interessen offen auf den Tisch legen und gesellschaftliches Engagement zeigen, um zukunftsgerichtetes Vertrauen aufzubauen.

Quelle: pressetext.com

Die Zahl der Bankkunden mit einem insgesamt positiven Kundenerlebnis bei ihrem Institut ist weltweit gestiegen. Dennoch können die Banken nicht mit loyalen Kunden rechnen: Neun Prozent geben an, ihre Bankverbindung wahrscheinlich innerhalb der nächsten sechs Monate zu kündigen, weitere 40 Prozent sind unsicher über einen längerfristigen Verbleib, wie die Ergebnisse des neunten World Retail Banking Reports des Beratungsunternehmens Capgemini http://capgemini.de und der Branchenorganisation Efma http://efma.com zeigen. Für Deutschland und Österreich zeigt sich ein verschärftes Bild.

Kunde_fucht

Fokussierung erforderlich

Zwar liegt der Anteil der Kunden mit positiven Erlebnissen im Bankalltag in Deutschland leicht über dem weltweiten Schnitt. Doch gleichzeitig ist der Anteil der Kunden, die angeben, ihre Bankverbindung wahrscheinlich in den nächsten sechs Monaten zu kündigen, mit 33 Prozent sehr hoch. Übertroffen wird das nur noch von Österreich mit 34 Prozent, die Schweiz liegt bei 22 Prozent.

Viele Banken verfolgen weiterhin einen einfachen Ansatz bei der Verbesserung der Kundenerlebnisse: sie machen alles. Stattdessen sollten sie sich laut den Capgemini-Expeten auf ein oder zwei Dimensionen konzentrieren und ihre Investitionen in den Kernbereichen einsetzen, die der stärksten Nachfrage ihrer Kunden entsprechen. “Banken müssen herausfinden, was ihre Kunden wirklich wollen – das ist die Herausforderung”, so Klaus-Georg Meyer, Leiter des Bankengeschäfts von Capgemini Consulting, gegenüber pressetext.

Die Studie zeigt, dass die zufriedensten Bankkunden in Nordamerika leben. “Nordamerikanische Banken haben sehr viel an der Schnittstelle zum Kunden investiert. Sie sind in diesem Bereich viel weiter”, unterstreicht Meyer. Es folgen auf den weiteren Plätzen Indien, Australien und Norwegen. Deutschland liegt fast unverändert zum Vorjahr noch leicht über dem weltweiten Durchschnitt (knapp 75 Punkte). Zwei Plätze dahinter rangiert die Schweiz mit einem leicht rückläufigen Wert gegenüber 2011 (knapp 74 Punkte gegenüber 76 Punkte im Jahr 2011). Österreich liegt auf dem weltweiten Durchschnitt, verliert aber zum Vorjahr 3,5 Punkte (auf knapp 72 Punkte).

Mobile Banking mit Potenzial

Die Abwicklung von Bankgeschäften über Mobilgeräte ist immer noch in einer frühen Phase. Dennoch wird es der Kanal sein, über den sich zukünftige Investitionen am ehesten in besseren Kundenerlebnissen niederschlagen. “Mobile Banking ist bei vielen Kunden noch nicht richtig angekommen. Doch die technischen Voraussetzung werden immer besser und auch der Convenience-Gedanke verstärkt sich”, erklärt Meyer.

Rund 60 Prozent werden im Jahr 2015 wahrscheinlich ihr Smartphone oder ihren Tablet-PC für Bankgeschäfte nutzen. “Damit ist eine Entwicklung vorgezeichnet, denen die Banken über ihre Mobil-Strategie Rechnung tragen müssen”, sagt Meyer abschließend.

Quelle: pressetext.com

Der französische IT-Dienstleister hat eine Trendanalyse, wie die Informationstechnologie die Banken weltweit weiter verändern wird, erstellt.

Die vier wichtigsten Trends werden nach Einschätzung von Atos

  • Biometrie (z.B. hinsichtlich der Sicherheit im Online- bzw. Mobile-Banking)
  • Social Media für das Kundenbindungsmanagement (positiv fallen die türkischen Banken auf)
  • Personal Decision Support (Entscheidungsunterstützung für Kunden)
  • Cloud Computing (jedoch sollten vorerst keine Bank-Kernfunktionen in die Cloud verschoben werden)

sein.

Zudem wird die Menge an Daten, mit der Banken und ihre Angestellte es in Zukunft zu tun bekommen, noch weiter steigen. Data Visualisation hilt mit interaktiven Anwendungen im Umgang mit dieser Datenflut.

Wann welche Technologien wie das Banking beeinflussen – die folgende Grafik zeit die Einschätzung der Experten von Atos:

Atos

Quelle: CIO

Social Media in der Kommunikation mit Privatkunden wird für Unternehmen immer wichtiger.

In der Kommunikation zwischen Unternehmen spielt Social Media noch eine geringere Rolle; da aber gerade für (Retail-)Banken und deren Firmenkunden (vor allem die KMU – die Klein- und Mittelunternehmen)  der Informationsaustausch untereinander sehr wichtig ist sollte der Einsatz von Social Media auch im B2B-Bereich ins Auge gefasst werden.

BildAuf online-gruender.com habe ich eine gute Zusammenstellung von insgesamt 10 Ansatzpunkten, die im B2B-Social Media-Auftritt zu berücksichtigen sind, gefunden:

  1. Mach Dich zu einer Marke
  2. Glaubwürdigkeit/Vertrauen
  3. Konkreter Zielmarkt
  4. Vernetzen
  5. Trends
  6. Wettbewerb
  7. Personal
  8. Kundenservice
  9. Mensch sein
  10. Loyale Kunden (Follower/Fans)

Mehr zu diesen einzelnen Punkten finden Sie hier.

In welchem sozialen Netzwerk soll ich mich als Unternehmen engagieren? Die Infografik gibt dabei einen sehr guten Einblick über die großen Netzwerke Facebook, Twitter, Linked in und Google+ und die demographischen Daten der Zielgruppen, welche die Netzwerke nutzen.

Quelle: Mashable

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